Heute ist der 6.03.2026. In der kleinen Stadt Hennigsdorf ist die Situation angespannt: Innerhalb einer Woche gab es gleich zwei bewaffnete Raubüberfälle auf denselben Kiosk am Postplatz. Der zweite Überfall ereignete sich am Donnerstag, den 5. März, gegen 12 Uhr. Ein unbekannter Täter betrat den Kiosk und bedrohte die 57-jährige Mitarbeiterin mit einer Pistole, forderte Geld. Diese weigerte sich jedoch, Geld herauszugeben, und der Täter floh unerkannt.
Bereits am Montag, den 2. März, um 19:20 Uhr, fand der erste Überfall statt. Auch hier wurde die Mitarbeiterin mit einer Waffe bedroht, und der Täter konnte Bargeld erbeuten. Beschrieben wird der Täter des ersten Überfalls als junger Mann, etwa 18 bis 25 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß, mit dunklen Haaren. Er trug einen dunklen Hoodie und eine dunkle Jacke, wobei er einen Kragen ins Gesicht gezogen hatte. Die Polizei prüft nun, ob es sich bei den beiden Überfällen um denselben Täter handelt und ermittelt außerdem in Bezug auf mögliche Zusammenhänge mit weiteren Überfällen in der Region.
Zusammenhänge und weitere Überfälle
Interessanterweise ereignete sich am selben Tag wie der erste Überfall, also am 2. März, ein weiterer Vorfall in Hennigsdorf, der möglicherweise in Zusammenhang steht. In der Eckert-Filiale am Bahnhof wurde eine Mitarbeiterin ebenfalls mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe von Bargeld gezwungen. Der Täter floh auch hier in unbekannte Richtung und die Beute wurde auf eine dreistellige Summe im höheren Bereich geschätzt. Die Polizei sieht sich auch hier die Beschreibung des Täters an, die mit dem ersten Überfall übereinstimmt: Alter von 18–25 Jahren, Größe von ca. 1,75 m, dunkle Haare, dunkler Kapuzenhoodie und dunkle Jacke, teils vermummt.
Zusätzlich wird ein Zusammenhang mit einem Überfall auf die Total-Tankstelle am 21. Februar geprüft, bei dem ebenfalls Bargeld erbeutet wurde. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich bereits mit der gestiegenen Kriminalität auf dem Postplatz beschäftigt und plant eine Sicherheitspartnerschaft, um dem Problem entgegenzuwirken. Allerdings betont die Polizei, dass der Postplatz nicht als Kriminalitätsschwerpunkt angesehen wird. Zeugen der Überfälle werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03301/8510 oder über das Hinweisportal der Polizei zu melden.
Der Blick nach vorne
Die Situation in Hennigsdorf ist alarmierend, doch es gibt auch Ansätze, um die Sicherheit der Bürger zu erhöhen. Die geplanten Maßnahmen der Stadtverordnetenversammlung könnten helfen, das Sicherheitsgefühl der Anwohner zu stärken. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Ermittlungen entwickeln und ob die Polizei den oder die Täter fassen kann. Für die Anwohner und die Betroffenen ist es wichtig, wachsam zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen.
Für weiterführende Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in Hennigsdorf, besuchen Sie bitte die Artikel auf maz-online.de und moz.de.