Am 16. Mai 2026 strahlt der rbb Berlin die beliebte Fernsehsendung Gartenzeit aus. Die Moderatorin Ulrike Finck begibt sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Privatgärten im Rahmen der Initiative Offene Gärten in Berlin und Brandenburg. Ein Highlight dieser Episode ist das beeindruckende Anwesen von Mario Brüdigam in Zossen-Dabendorf, bekannt als De Vanderpoost Tuin. Hier erwartet die Zuschauer ein wahres botanisches Paradies, das auf 1500 Quadratmetern eine Vielzahl seltener Pflanzen beherbergt.
Mario Brüdigam hat sich mit Leidenschaft der Kultivierung botanischer Raritäten verschrieben. Zu seinen Schätzen zählen unter anderem der seltene Lerchensporn, das gefüllte weiße Scharbockskraut und die filigrane Netzblatt-Pfingstrose. Besonders beeindruckend ist seine Tulpen-Sammlung, die alle zwei Jahre erneuert wird – ein echtes Farbenspiel! Mit einem cleveren Trick beugt er dem ständigen Erneuern der Erde vor: Er nutzt tiefe Körbe für Wasser- und Teichpflanzen. Die ausgegrabenen Zwiebeln finden dann Platz in einem blühenden Wiesenblumenstreifen. Ein echter Gartenprofi also!
Ein Garten voller Inspiration
Brüdigam hat nicht nur die altdeutsche Schrift erlernt, um alte Gartenbücher seines Großvaters zu nutzen, sondern gestaltet auch spezielle Bereiche seines Gartens. Von einem Spalten-, über einen Senk- bis hin zu einem Schaufenstergarten – hier gibt es für jeden Gartenliebhaber etwas zu entdecken. Ein weiteres Ziel der rbb Gartenzeit ist der Privatgarten von Sebastian Streich in Hohen Neuendorf. Der Garten ist in der Instagram-Garten-Community bereits bekannt und verbindet harmonisch Haus und Garten mit Stauden, Gräsern und Glyzinien. Pool und Sauna runden das Bild ab und laden zum Verweilen ein.
Streich und Finck zeigen den Zuschauern kreative Do-it-yourself-Ideen, die jedem Gartenfreund ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Von dekorativen Holzhäusern über individuelle Kräuter-Namensschilder bis hin zu optisch ansprechenden Focaccia – hier ist für jeden etwas dabei. Die Sendung bietet zudem spannende Einblicke in das Superland am Futurium in Berlin und den 2000 Quadratmeter großen Klostergarten The Monk Garden – ein wahres Eldorado für die Gastronomie.
Die Initiative Offene Gärten
Die Initiative Offene Gärten in Berlin und Brandenburg (INOG) ermöglicht es Gartenfreunden, für nur fünf Euro Jahresbeitrag alle teilnehmenden Gärten zu besuchen. Informationen dazu sind unter www.offene-gärten.de zu finden. Diese Aktion fördert den Austausch unter Gartenliebhabern und bietet Inspiration für die eigene Gartengestaltung. Viele Gärten öffnen ihre Tore, und man kann sich auf Führungen, Pflanzentauschbörsen und sogar Kaffee und Kuchen freuen. Dabei ist der Besuch meist kostenlos, aber man sollte sich über Öffnungszeiten und besondere Angebote informieren.
Ein kleines Augenmerk auf die Verhaltensregeln: Rücksichtnahme auf Pflanzen und das Privateigentum ist ein Muss. Man sollte keine Pflanzen oder Samen mitnehmen, sich an die Öffnungszeiten halten und Fotografieren nur nach Erlaubnis – das ist doch selbstverständlich, oder? Die Offene Gartenpforte ist nicht nur ein Genuss für das Auge, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen und sich über die Vielfalt privater Gartengestaltung auszutauschen.
In Bayern beispielsweise findet am 28. Juni der Landesweite Tag der offenen Gartentür statt, wo die Besucher in den Genuss zahlreicher schöner Gärten kommen. Wer also in der Region ist, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen! Die Vielfalt der Gärten wird immer größer, und mit jedem Jahr gibt es neue Schätze zu entdecken. Einfach ein Fest für alle Sinne!