Flugsimulator-Besuch: Hohen Neuendorfer über seiner Heimat schwebend!
In Hohen Neuendorf sorgt ein leidenschaftlicher Technikliebhaber für Furore. Ossip Gonschorr, 61 Jahre alt, kürzlich von einem beeindruckenden Erlebnis beim Flugsimulator auf dem Flughafen BER zurückgekehrt. „Ich wollte unbedingt nach Berlin-Tegel fliegen“, erzählt er. Obwohl dieser Flughafen längst geschlossen ist, ermöglicht es die moderne Technik, auch solche Wünsche zu erfüllen. Gonschorr, der in der Vergangenheit oft zu internationalen Medizin-Kongressen gereist ist, hat eine Vorliebe für Fensterplätze und genießt die Aussicht auf seine Heimatstadt sowie die vertrauten Sehenswürdigkeiten wie die Himmelspagode und den Fernsehturm im Frohnauer Wald.
Mit seiner 360-Grad-Kamera hielt er das Simulationsabenteuer fest und hat dabei Künstliche Intelligenz eingesetzt, um historische Szenen in seine Videos zu integrieren. „Es ist beeindruckend, was heute alles möglich ist“, schwärmt Gonschorr. Diese digitale Herangehensweise zeigt, wie KI mittlerweile in vielen Lebensbereichen, auch in der Luftfahrt, Anwendung findet. Tatsächlich nutzen in der Luftfahrtindustrie Unternehmen wie Airbus bereits KI für autonomes Fliegen.
Ein neues Kapitel im Leben
Nach seiner Parkinson-Diagnose traf Gonschorr eine mutige Entscheidung: Er verkaufte seine Firma für Veranstaltungstechnik und entschloss sich, neue Horizonte zu erkunden. Der Flugsimulator, dessen Gutschein ihm von seiner Schwester geschenkt wurde, war ursprünglich bei einer insolventen Firma gebucht. Doch dank der Plattform „Flugsimulator.com“ fand er schließlich ein neues Zuhause für seinen Traumflug. Für drei Personen zahlte er 400 Euro und erhielt dafür ein zweistündiges Erlebnis unter Anleitung eines erfahrenen Piloten.
Um zu „Flugsimulator.com“ zu gelangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Autofahrer nutzen die Stadtautobahnen A100 und A113, während ÖPNV-Nutzer einfach mit der S-Bahn S45 bis zur Haltestelle BER T5 fahren können. Direkt neben dem AirportCenter halten die Buslinien 164, 171 und 260.
Künstliche Intelligenz im Flugbetrieb
Gonschorrs Begeisterung für Technologie spiegelt die allgemeine Entwicklung in der Luftfahrt wider. Künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und wird zunehmend in der Luftfahrt eingesetzt. Dokumente der EASA und FAA verschaffen einen Überblick über Chancen und Herausforderungen von KI in der Fliegerei. So testet Airbus beispielsweise seit einigen Jahren Projekte wie ATTOL, das autonomes Rollen, Starten und Landen ermöglicht.
Die Einsatzmöglichkeiten von KI sind vielseitig – von der Effizienzsteigerung in der Bodenabfertigung bis hin zur vorausschauenden Wartung. Lufthansa und Google Cloud haben etwa die Operations Decision Support Suite entwickelt, die Flugdienstberatern Entscheidungshilfen bietet. Diese Entwicklungen zeigen, dass KI schon längst kein Zukunftstraum mehr ist, sondern Teil des Alltags geworden ist.
Gonschorr hingegen sieht mit Spannung und Vorfreude auf das, was 2026 kommen mag. Aktives und kreatives Schaffen steht für ihn an oberster Stelle. Er fühlt sich inspiriert, anderen zu zeigen, welche Möglichkeiten sich durch moderne Technologien eröffnen. „Da liegt was an“, sagt er mit einem schmunzelnden Blick auf die Möglichkeiten, die noch vor ihm liegen.
Insgesamt bleibt zu sagen: Hohen Neuendorf hat mit Ossip Gonschorr nicht nur einen leidenschaftlichen Technikenthusiasten, sondern auch ein Beispiel für den unaufhörlichen Fortschritt in einer sich rasant wandelnden Welt.
