Am vergangenen Wochenende haben die Damenmannschaften des Vereins wieder einmal für spannende Fußballmomente gesorgt. In Hohen Neuendorf, wo sich die Spiele abspielten, trugen gleich 16 Mannschaften des Vereins ihre Partien aus. Besonders die 1. Frauenmannschaft konnte jubeln und feierte ihren zehnten Sieg in Folge in der Frauen-Regionalliga Nordost. Sie setzten sich mit 1:0 gegen die zweite Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam durch. Der entscheidende Treffer kam von Mieke Schiemann in der 21. Minute. Trainer Tobias Kurbjuweit zeigte sich mit der Leistung seiner Spielerinnen äußerst zufrieden und blickt optimistisch auf das nächste Spiel am 22. April 2026 gegen den 1. FFV Erfurt.
Schaut man auf die U23, so gab es leider weniger Grund zur Freude. Die Mannschaft musste eine knappe Niederlage gegen die BSG Chemie Leipzig hinnehmen, nachdem der Gegentreffer in der 82. Minute durch Seidemann fiel. Trainer Rejhan Hasanović bedauerte die verpassten Chancen und eine mögliche Strafstoßentscheidung, die das Spiel hätte drehen können. Auch die U19-Mannschaft konnte sich nicht durchsetzen, sie trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden gegen den Blumenthaler SV. Enoch Oluwajimi Adetokunbo-Adelenu hatte in der 70. Minute für die Führung gesorgt, doch der Ausgleich fiel in der Nachspielzeit.
U17 und U20-Juniorinnen
Die U17 hatte es schwer und musste sich dem VfL Bochum mit 0:3 geschlagen geben. Trainer Kostas Kotsifakis berichtete von einer starken Leistung bis zur Schlussphase, doch die Tore für Bochum fielen in den Schlussminuten, was die Enttäuschung nur verstärkte. Die nächste Herausforderung steht am 26. April 2026 gegen den SV Werder Bremen an.
Ein ganz anderes Bild zeigt die U20-Juniorinnen, die ihre Meisterschaft in der Landesliga vorzeitig gesichert haben. Mit 19 Siegen aus 19 Spielen und einem beeindruckenden Torverhältnis von 106:5 konnten sie das letzte Spiel gegen Hohen Neuendorf II mit 5:0 für sich entscheiden. Die Tore erzielten Trincia, König, Hagemann und Kaiser. Das nächste Spiel steht am 25. April 2026 gegen den SV Empor Berlin auf dem Programm.
Ein Blick auf die Regionalliga
Die NOFV Frauen-Regionalliga Nordost spielt in der Saison 2025/26 mit 12 Mannschaften. Der Meister hat die Chance, an den Aufstiegsspielen zur 2. Frauen-Bundesliga teilzunehmen, wobei die Gegner in den Aufstiegsspielen der Meister der Regionalliga Südwest oder der nächstplatzierte aufstiegsberechtigte Verein sind. Die Hin- und Rückspiele finden im Juni 2026 statt, und die Spannung steigt, je näher das Saisonende rückt. Jede Mannschaft spielt im „Round Robin“-Modus, sodass alle Teams zweimal gegeneinander antreten, was die Liga besonders spannend macht.
Insgesamt zeigt sich, dass die Frauenmannschaften des Vereins auf einem guten Weg sind, auch wenn es in einigen Bereichen noch Verbesserungspotenzial gibt. Die nächsten Spiele werden entscheidend sein, um die Saison erfolgreich abzuschließen und vielleicht sogar den Aufstieg in die nächsthöhere Liga zu realisieren.