Heute ist der 31.05.2026 und in Kremmen, einem malerischen Ort im Kreis Oberhavel, wird es wieder ernst auf den Straßen. Zwei Blitzer stehen bereit, um für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen. An diesen Standorten – in Groß-Ziethen und Neu-Vehlefanz – gilt es, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Hier, wo die Autobahn A24 in einer 120 km/h-Zone verläuft, sind Geschwindigkeitsüberschreitungen leider nichts Ungewöhnliches. Und wie wir wissen, sind sie eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle. Es ist also höchste Zeit, den Fuß vom Gas zu nehmen und die Verkehrssicherheit ernst zu nehmen!
Die beiden mobilen Blitzer, die am heutigen Sonntag um 08:15 Uhr gemeldet wurden, sind nicht zu übersehen. Während der Verkehr in Richtung Rostock an der A24 bei Kremmen, Km 224,3, erfasst wird, sorgt das Messgerät Poliscan Speed dafür, dass kein Geschwindigkeitsverstoß unentdeckt bleibt. Wer hier zu schnell fährt, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen, die sich je nach Überschreitung schnell summieren können. Ein unangenehmes Aufeinandertreffen mit der Bußgeldstelle ist da vorprogrammiert.
Bußgelder und Sanktionen
Der Bußgeldkatalog ist klar und lässt wenig Spielraum für Ausreden. Wer bis zu 20 km/h zu schnell ist, muss mit einem Verwarnungsgeld von 20 bis 60 Euro rechnen – das sind ja fast Taschengeldpreise! Aber wehe, man überschreitet die Grenze um 41 km/h oder mehr – da wird’s richtig ernst: Die Strafen können bis zu 700 Euro betragen, und man riskiert sogar, zwei Punkte in Flensburg zu kassieren sowie ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten. Ein kleiner Ratschlag: Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein, vor allem wenn man Zweifel an der Messung hat oder einen formalen Fehler entdeckt.
Die zuständige Bußgeldstelle, der Zentraldienst der Polizei in Brandenburg, wird in der Regel innerhalb von zwei bis sechs Wochen nach der Messung Post schicken. Und das ist nicht etwa ein freundlicher Brief! In diesem Schreiben wird alles aufgelistet: von den Strafen über die Gebühren bis hin zu möglichen Punkten im Fahreignungsregister. Das kann ganz schön ins Geld gehen, vor allem wenn man bedenkt, dass es auch technische Messfehler geben kann. Da lohnt sich ein Blitzer-Check!
Die Tücken der Geschwindigkeitsmessung
Wer hätte gedacht, dass es beim Blitzen so viele Tücken gibt? Manchmal können fehlerhafte Aufbauten, Störungen durch andere Fahrzeuge oder veraltete Technik die Messungen beeinflussen. Das ist ein guter Grund, um sich mit den verschiedenen Messverfahren vertraut zu machen. Radarfallen, Laser-Messgeräte und sogar Video-Messfahrzeuge kommen zum Einsatz. Da kann man schnell den Überblick verlieren!
Und das ist noch nicht alles. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Probezeit wird’s besonders heikel. Ein A-Verstoß ab 21 km/h führt zur Verlängerung der Probezeit und zur Teilnahme an einem Aufbauseminar. Das möchte man sich doch wirklich ersparen! Außerdem droht, bei mehrmaligen Verstößen, der Entzug der Fahrerlaubnis. Also, Augen auf und Geschwindigkeit anpassen – nicht nur aus Angst vor dem Blitzer, sondern auch für die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer.
Tipps für sicheres Fahren
Ein paar praktische Tipps können helfen, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben: Der Toleranzabzug bei Geschwindigkeitsmessungen beträgt unter 100 km/h drei km/h und ab 100 km/h sogar drei Prozent der gemessenen Geschwindigkeit. Das heißt, ein bisschen Puffer hat man schon, aber besser ist es, einfach die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Auge zu behalten. Wenn man dann doch einmal geblitzt wird, lohnt es sich, den Anhörungsbogen auf Fehler zu prüfen oder im Falle eines Fahrverbots einen Antrag auf Milde zu stellen.
In Kremmen, wo heute die Blitzer stehen, gilt also: Geschwindigkeit drosseln und sicher ankommen! Und wer weiß, vielleicht hat man ja auch mal wieder Zeit, die schöne Umgebung zu genießen, anstatt sich mit Bußgeldbescheiden rumzuschlagen. Letztendlich ist es ja nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Sicherheit – für sich selbst und für andere.