Frank Zander trauert um Gans Erna: Vogelgrippe trifft Kremmen hart!
In den vergangenen Wochen hat die Vogelgrippe in Deutschland besorgniserregende Ausmaße angenommen, wie die tragische Geschichte von Frank Zander zeigt. Der beliebte Entertainer musste seine geliebte Gans Erna, die er vor sieben Jahren aus einem Schlachthaus gerettet hatte, verloren. Die Gans stammte vom Spargelhof Kremmen, wo bereits rund 5000 Gänse und 3600 Enten wegen der Seuche getötet werden mussten. Ein infizierter Kranich hat das Virus auf die Tiere übertragen, was Zander schwer zu schaffen machte, denn Erna war nicht nur ein Haustier, sondern ein Teil seiner Familie, der sogar Nachwuchs bekam. Ihre Küken wurden nach Zanders Hits „Eileen“ und „Kurt“ benannt.Moz berichtet.
Die Ausbreitung der Vogelgrippe hat in Deutschland ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Bislang wurden Hunderttausende von Tieren getötet, und über 500.000 Nutztiere sind betroffen. Branchenexperte Robert Schmack warnt vor möglichen Preiserhöhungen für Eier und Geflügelfleisch. Bis zu 50 Prozent könnten die Eierpreise steigen, obwohl leere Regale im Supermarkt nicht zu erwarten sind. Besonders betroffen könnten Freiland- und Bioeier sein, was für die Verbraucher eine unangenehme Überraschung darstellen könnte. In dem Zusammenhang betont Schmack, dass die Selbstversorgung wichtig sei und dass Importe aus dem Ausland abzulehnen seien. Die Sorge um steigende Preise ist greifbar, zumal auch der Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, Hans-Peter Goldnick, sich besorgt zeigt, jedoch weniger pessimistisch ist.Tagesschau berichtet.
Die Weihnachtsfeier geht weiter
Trotz des Verlustes von Erna bleibt Frank Zander optimistisch und plant seine traditionelle Weihnachtsfeier für Obdachlose am 22. Dezember im Berliner Estrel Hotel. Rund 2500 Gäste sollen in den Genuss von Gänsebraten kommen, und die durch die Vogelgrippe verursachten Kostensteigerungen werden durch Spenden und Hilfsaktionen ausgeglichen. Diese Aktion besteht bereits seit 30 Jahren und zeigt Zanders unermüdlichen Einsatz für Bedürftige, auch in schwierigen Zeiten.So berichtet Moz weiter.
Die derzeitige Situation verdeutlicht die Unsicherheit in der Geflügelwirtschaft. Obwohl die Zahlen alarmierend sind, hat die Branche Hoffnung, dass sich die Lage stabilisiert. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordert ein gemeinsames Vorgehen in der EU, um die Seuche zu bekämpfen und Schäden in der Landwirtschaft zu minimieren. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) berichtet von vielen kommerziellen Geflügelhaltern, die gezwungen waren, ihre Tiere zu töten. Auch wenn die Herausforderungen groß sind, bleibt der Glaube an eine baldige Besserung bestehen.
