Heute ist der 7. Juni 2026 und die Vorfreude auf die große Fahrrad-Sternfahrt in Berlin ist förmlich greifbar! Zehntausende Radfahrer aus der Region sind auf den Beinen und strömen in die Hauptstadt, um an diesem besonderen Event des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) teilzunehmen. Es ist die 50. Ausgabe dieser Aktion, und das Motto „Die Zukunft fährt Rad!“ könnte nicht passender sein. Allein der Gedanke daran, über die Berliner Stadtautobahn zu radeln, hat etwas Aufregendes!
Die Wetterprognose zeigt sich von ihrer besten Seite: trocken und heiter bis wolkig mit Temperaturen zwischen 20 und 22 Grad. Das ist perfekt für eine Radtour! Die Teilnehmer können sich auf eine Gesamtstrecke von über 2700 Kilometern freuen, die sich über 20 verschiedene Routen erstreckt. Es gibt 68 Treffpunkte, und die Radfahrenden versammeln sich an Orten wie Oranienburg, wo die Abfahrt um 9:00 Uhr geplant ist. Wenn man darüber nachdenkt, wie viele Menschen sich zusammenschließen, um für bessere Bedingungen im Radverkehr zu demonstrieren – das ist einfach beeindruckend!
Der Weg zum Großen Stern
Der zentrale Treffpunkt der Sternfahrt ist der Große Stern im Tiergarten, wo ein Umweltfestival mit Musik, kulinarischen Köstlichkeiten und einem bunten Programm auf die Ankömmlinge wartet. Autofahrer sollten lieber einen Bogen um die Berliner Innenstadt machen, denn während der Sternfahrt sind nicht nur die Stadtautobahnen A100 und A115 für den Kfz-Verkehr gesperrt – das gilt auch für zahlreiche Straßen in der Stadt. Die Polizei sichert die Strecke mit Hunderten Beamten, sodass alles reibungslos abläuft.
Die Autobahnabschnitte werden zwischen 11:45 Uhr und 15:00 Uhr für Autos gesperrt, und auch die Straße des 17. Juni und die Ebertstraße sind von 4 bis 24 Uhr für das Umweltfestival nicht befahrbar. Das könnte für den ein oder anderen Autofahrer etwas stressig werden, vor allem, wenn man die langen Staus in der Vergangenheit bedenkt – besonders in den Bereichen Kantstraße und Neue Kantstraße. Aber hey, die Radfahrer haben ihren Spaß!
Ein Fest für alle
Ab ca. 13:30 Uhr werden auch die Straßen rund um den Messedamm, den Kaiserdamm, den Ernst-Reuter-Platz und den Großen Stern für mehrere Stunden gesperrt, um den Radfahrenden ausreichend Platz zu bieten. Der Klang von klingenden Fahrradklingeln wird sich mit der Musik des Festivals vermischen, und der Duft von frischen Leckereien wird in der Luft liegen. Es ist eine Atmosphäre, die einfach nach Freiheit und Gemeinschaft riecht.
Besonders spannend ist, dass es sogar geführte Mehrtagestouren ab München, Osnabrück und Hannover gibt – da könnte man fast in Versuchung geraten, gleich mitzufahren! Und nicht zu vergessen, die Nachttouren, die ab Stettin, Leipzig und Dessau starten – das klingt nach einem kleinen Abenteuer. Wer hätte gedacht, dass man mit dem Fahrrad so viel erleben kann?
Für alle, die heute in Berlin sind oder es noch werden, gilt: Seid vorbereitet auf eine außergewöhnliche Veranstaltung, die nicht nur die Begeisterung für das Radfahren feiert, sondern auch ein starkes Zeichen für bessere Bedingungen im Radverkehr setzt. Lasst uns gemeinsam in die Pedale treten und die Stadt auf zwei Rädern erkunden!