Heute ist der 21.05.2026 und in der Prignitz gibt es wieder einmal Aufregung! Der Landkreis hat den Einsatz von Hubschraubern zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners fortgesetzt, nachdem das Wetter sie vorübergehend ausgebremst hat. Ja, diese kleinen Biester – die Raupen des Eichenprozessionsspinners – haben sich in der Region stark ausgebreitet und machen nicht nur den Bäumen, sondern auch den Menschen ganz schön zu schaffen. Allergische Reaktionen, Hautreizungen und sogar Atembeschwerden sind die unangenehmen Begleiter, wenn man den lästigen kleinen Tierchen zu nahe kommt.

Der Sprecher des Landkreises betont, wie entscheidend die Witterung für diesen Einsatz ist. Am Mittwoch musste die Luftbekämpfung wegen Regen und Wolken ausgesetzt werden – keine gute Zeit für die fliegenden Helfer. Doch jetzt, wo die Sonne scheint, geht’s wieder los! Die Hubschrauber starten vom Platz Eldenburg sowie von Reetz und fliegen im Tiefflug, um ein biologisches Mittel gegen die Raupen flächendeckend abzusprühen. Ein bisschen wie in einem Actionfilm, nur dass die Helden hier nicht aus dem Fernsehen kommen, sondern echte Piloten sind, die für die Gesundheit der Bevölkerung im Einsatz sind.

Biologische Mittel und weitere Maßnahmen

Ab heute Nachmittag wird die erste Anwendung entlang der Elbe bei Bad Wilsnack stattfinden – auf den Grünflächen, wo sich die Raupen gerne tummeln. Rund 20 Hubschrauberflüge sind geplant, und später sollen auch zwei weitere Startplätze zum Einsatz kommen. In der Gesamtbilanz sollen mehr als 600 Hektar im Landkreis behandelt werden, insbesondere entlang des beliebten Elberadwegs. Das klingt nach einer Menge Fläche, und es ist wichtig, dass die Bevölkerung informiert ist. Eine Warnapp wird genutzt, um die Menschen aufzufordern, während der Hubschrauberflüge nicht im Freien zu sein und leichte Gartenmöbel zu sichern. Sicherheit geht vor!

Das eingesetzte Biozid „Foray ES“ ist für Menschen und nicht blattfressende Insekten unbedenklich – das klingt schon mal gut! Es trocknet schnell ab und sollte die lästigen Raupen in Schach halten. Die Brennhaare dieser Tierchen sind besonders ab dem dritten Larvenstadium problematisch, und die höchste Gesundheitsbelastung tritt typischerweise im Frühsommer auf. Darum ist es umso wichtiger, jetzt aktiv zu werden, bevor die Situation noch komplizierter wird.

Ein Blick auf die Hintergründe

Die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners wird durch den Klimawandel begünstigt – ein weiteres Beispiel dafür, wie unsere Umwelt im Wandel ist. Diese Nachtfalter sind nicht nur für den Menschen schädlich, ihre Nester können auch die Größe eines Fußballs erreichen. Wer hätte gedacht, dass so kleine Kreaturen so viel Unheil anrichten können? Die Luft- und Bodenbekämpfung wird nach Pfingsten fortgesetzt, entlang der Kreisstraßen – man darf also gespannt sein, wie sich die Lage entwickelt.

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Die Menschen in der Prignitz können nur hoffen, dass der Einsatz der Hubschrauber und die Bodenmaßnahmen bald Früchte tragen. Es bleibt abzuwarten, ob die Raupen in diesem Jahr noch einmal so stark zuschlagen werden. Für die Anwohner heißt es nun: Augen auf und auf die Warnungen achten!