Am 11. September 2025 steht ein wichtiger Termin für die gesamte Bevölkerung in der Uckermark und darüber hinaus an. Der bundesweite Warntag, der um 11 Uhr beginnt, hat sich das Ziel gesetzt, die Bürger:innen für Warnungen zu sensibilisieren, die technischen Abläufe zu überprüfen und die Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu stärken. Die integrierte Regionalleitstelle NordOst (IRLS NO) in Eberswalde wird die Sirenen im Landkreis auslösen, wie cityreport.pnr24-online.de berichtet.
In der Uckermark stehen insgesamt 186 Sirenen zur Verfügung. Allerdings werden nicht alle Sirenen aufgrund technischer Voraussetzungen und Programmierungen einen Warnton abgeben. Die Bürger:innen können sich auf ein Warnsignal einstellen: Ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton wird um 11 Uhr zu hören sein, gefolgt von einer Entwarnung um 11:45 Uhr in Form eines gleichbleibenden Dauertons.
Moderne Warnmethoden
Der Warntag wird zentral über das Modulare Warnsystem (MoWaS) koordiniert, das die Probewarnung auch an Rundfunksender und Warn-Apps wie die NINA-Notfall-App weiterleitet. Diese informiert die Bürger in Echtzeit über Gefahrenlagen. Weitere Warnmittel, die eingesetzt werden, sind unter anderem Radio, Fernsehen und Lautsprecherwagen. Besonders hervorzuheben ist der neue Mobilfunkdienst Cell Broadcast, der Warnungen direkt auf Smartphones sendet, ohne dass hierfür eine App oder Anmeldung notwendig ist. Allerdings unterstützen nicht alle älteren Smartphones diese Funktion, wie die mdr.de anmerkt.
Die Sirenensignale selbst spielen eine zentrale Rolle: Während des Warntags wird ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton als Warnsignal genutzt. Bei der Entwarnung erklingt ein gleichbleibender Dauerton. Ein weiteres Zeichen, das in Notfällen relevant ist, ist der spezielle Alarmton für die Feuerwehr, der zusätzlich auf Rettungsfahrzeuge hinweist.
Kommunale Verantwortung
Die Städte und Gemeinden in der Uckermark haben die Möglichkeit, eigene Warnmittel wie Lautsprecherwagen oder digitale Infotafeln einzusetzen. Dies zeigt, dass der Warntag nicht nur ein bundesweites Ereignis ist, sondern auch vor Ort eine bedeutende Rolle spielt.
Ein guter Rat für alle Bürger:innen: Es lohnt sich, bei der lokalen Stadt- oder Gemeindeverwaltung nachzufragen, welche zusätzlichen Signale oder Warnmethoden möglicherweise in der eigenen Gemeinde zur Verfügung stehen. Damit kann jeder im Ernstfall bestens aufgestellt sein.