In der Uckermark hat die Freiwillige Feuerwehr Naugarten am 15. Februar 2026 einen Scheck über 300 Euro an Heike Stöckel und Stefanie Krüger von der Notfallseelsorge übergeben. Diese Spende ist ein wertvoller Beitrag zur Unterstützung der Begleitung von Menschen in akuten Krisensituationen. Anja Steup, die Leiterin der Kinderkirche Schönermark, zeigte sich ebenfalls engagiert und überreichte einen Karton mit Kerzen in wiederverschließbaren Gläsern, die als Zeichen der Hoffnung und des Trostes gedacht sind. Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Naugarten haben am Martinstag zusammen mit der Kinderkirche gesungen, um Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Diese Initiativen zeigen eindrücklich, wie Gemeinschaft und Unterstützung in schwierigen Zeiten ineinandergreifen können.

Die Notfallseelsorge im Landkreis Uckermark, die 1999 gegründet wurde, bietet wertvolle Hilfe bei Unfällen, Unglücken oder schweren Schicksalsschlägen. Im Jahr 2025 gab es insgesamt 68 Notrufe, die den Einsatz der Seelsorger erforderten. Diese Notfallseelsorger sind unter der Telefonnummer 112 erreichbar und haben in diesem Jahr rund 260 Stunden im Einsatz verbracht sowie mehr als 3.500 Kilometer zurückgelegt. Aktuell sind 15 Notfallseelsorger im Landkreis tätig, die sich ehrenamtlich und rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, um die psychosoziale Unterstützung von Betroffenen kümmern.

Ein starkes Team in der Krisenintervention

Die Regieeinheit der Notfallseelsorge und Krisenintervention im Landkreis Uckermark besteht seit über 20 Jahren. Ursprünglich wurden zwei Teams, UM Ost und UM West, gegründet, um die große Fläche des Landkreises abzudecken. Seit dem 29. Januar 2025 arbeiten die Teams als ein gemeinsames Team, was die Effizienz und Erreichbarkeit der Hilfe weiter verbessert hat. Die Notfallseelsorge wird durch die Regionalleitstelle NordOst alarmiert und bietet Unterstützung unabhängig von konfessioneller Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung an.

Das Team besteht aus 14 ehrenamtlichen Notfallseelsorgern und Notfallseelsorgerinnen, die unterschiedliche Berufe oder einen Ruhestand hinter sich haben. Pro Jahr werden etwa 40 bis 50 Einsätze durchgeführt, wobei zwischen akuter Belastung, wie nach einem plötzlichen Schockereignis, und posttraumatischer Belastungsstörung unterschieden wird. Die Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit, um die bestmögliche Unterstützung für die Betroffenen zu gewährleisten.

Ein Aufruf zur Mitwirkung

Die Notfallseelsorge sucht kontinuierlich nach Personen mit Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeiten, die sich in diesen wichtigen Dienst einbringen möchten. Die Arbeit ist nicht nur herausfordernd, sondern auch von großer Bedeutung für die Gemeinschaft. Es ist ermutigend zu sehen, wie viele Menschen bereit sind, sich in Krisensituationen für andere einzusetzen, wie die Spende der Freiwilligen Feuerwehr Naugarten und die Unterstützung durch die Kinderkirche Schönermark eindrücklich zeigen.

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Insgesamt verdeutlicht die engagierte Arbeit der Notfallseelsorge im Landkreis Uckermark, wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein. Die Unterstützung durch die Gemeinschaft und die Bereitschaft, Hilfe zu leisten, sind entscheidende Faktoren, die zur Bewältigung von Krisensituationen beitragen. Die Notfallseelsorge bleibt ein leuchtendes Beispiel für gelebte Solidarität und Menschlichkeit.

Für weitere Informationen über die Notfallseelsorge im Landkreis Uckermark können Sie die Quelle besuchen, die spannende Einblicke in die wertvolle Arbeit der Seelsorger bietet.