In Königs Wusterhausen stehen die Zeichen auf Baustelle! Am Montag, dem 15. Juni 2026, beginnt die Sanierung der B179, die sich über etwa fünf Kilometer erstreckt und von der Autobahn A10 bis zur L30 bei Schenkendorf führt. Das Ganze wird sich über mehrere Monate ziehen – die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Die Frage, die sich viele stellen: Was bedeutet das für den Verkehr?

Die ersten Bauarbeiten werden die Anbindungen an die Autobahn A10 betreffen. Für etwa drei Wochen sind diese hier voll gesperrt. Wer also auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen ist, muss sich auf Umleitungen einstellen. Autofahrer werden über die L400, L402, Dahlewitz, Brusendorf und Ragow geleitet. Wer den Schleichweg über Wildau kennt, kann diesen nutzen – aber Achtung, dieser ist nicht offiziell ausgewiesen. An sich ganz schön viel Verkehr, oder? Von fünf Minuten wird die Fahrzeit auf 25 bis 30 Minuten steigen. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Baustellenarbeiter einen kühlen Kopf bewahren!

Die Bauabschnitte im Detail

Die Sanierung erfolgt in insgesamt vier Bauabschnitten. Zunächst wird der Abschnitt zwischen der Autobahn-Anschlussstelle Königs Wusterhausen und der Halskestraße unter die Lupe genommen. Nach etwa drei Wochen wird die erste Fahrbahnseite fertig sein, bevor die zweite Seite saniert wird. Und währenddessen wird der Verkehr mit einer temporären Ampelanlage geregelt – das könnte spannend werden!

Im zweiten Bauabschnitt geht es dann zwischen dem Technologiepark und der Autobahn-Anschlussstelle weiter; hier sind etwa eine Woche eingeplant. Die letzten beiden Abschnitte, die von der Halskestraße/Am Technologiepark bis zur L30 führen, beginnen voraussichtlich Mitte Juli und sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Bei all dem Baulärm und den Umleitungen wird sicher auch das A10 Center in Wildau weiterhin erreichbar bleiben – das ist doch schon mal ein kleiner Lichtblick.

Öffentlicher Verkehr und Schulbusse

Was den öffentlichen Personennahverkehr betrifft, müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Änderungen der Buslinien werden später bekannt gegeben, aber schön wäre es, wenn alles reibungslos laufen könnte. Um die Schulbusse nicht durcheinanderzubringen, plant man, die Arbeiten zwischen der B179/L40 und dem Technologiepark während der Sommerferien durchzuführen. Das könnte für die Schüler eine kleine Erleichterung darstellen.

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Die Gesamtkosten der Sanierungsarbeiten belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro. Ein stattlicher Betrag, aber die Verbesserung des Fahrbahnzustands und die Erhöhung der Verkehrssicherheit sind es hoffentlich wert. Es bleibt abzuwarten, wie gut die geplanten Umleitungen und die gesamte Organisation der Bauarbeiten tatsächlich umgesetzt werden. Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet um Verständnis für die Einschränkungen – eine Bitte, die wir alle wohlwollend zur Kenntnis nehmen sollten.

Wenn alles gut geht, wird sich nach der Sanierung der B179 der Straßenverkehr in Königs Wusterhausen entspannen und vielleicht sogar flüssiger laufen. Bis dahin heißt es: Geduld haben und besser die Umleitungen studieren – viel Glück auf den Straßen!