Die Zeitreise im Templiner Stadion: Erinnerungen, Wettkämpfe und neue Horizonte
In Templin gibt es Geschichten, die das Herz berühren und in Erinnerungen schwelgen lassen. Ein ganz besonderes Beispiel ist die Geschichte von Gabriele Karpa, die vor kurzem ihren Sohn Oliver auf einem alten Sportfoto entdeckte. Das Bild, das im Jahr 1992 im Stadion der Freundschaft aufgenommen wurde, zeigt den damals 11-jährigen Oliver beim Weitsprung. Wunderbar, wie solche Momente die Zeit zurückdrehen können! Und auch heute ist Oliver noch sportbegeistert – kürzlich nahm er am Lübbeseecup teil und spielt leidenschaftlich Volleyball. Es ist, als würde die Begeisterung für den Sport wie ein roter Faden durch die Jahre verlaufen.
Aber nicht nur die Karpa-Familie hat Erinnerungen an das Templiner Stadion. Leser des Nordkurier teilen ihre persönlichen Erlebnisse, und die Geschichten sind so vielfältig wie die Sportarten, die dort betrieben wurden. Joachim Krämer beispielsweise erinnert sich an sein erfolgreiches Kugelstoßen beim Landessportfest der Lehrlinge im Jahr 1966. Klaus Preuß berichtet von unzähligen Laufrunden als Berufsschüler und hebt den neuen Fußballplatz hervor. Sogar Edeltraud Schilm hat die Veränderungen des Stadions über die letzten 50 Jahre verfolgt – es ist faszinierend, wie sich die Zeiten ändern und dennoch die Erinnerungen bleiben.
Ein Ort voller Geschichte und Veränderungen
Das Templiner Stadion, das 1923 eingeweiht wurde, hat eine lange Geschichte. Die Ursprünge gehen auf den Männer-Turn-Verein 1862 und den Victoria-Fußballklub 1914 zurück. In den letzten Jahren wurde jedoch viel investiert, um das Stadion auf den neuesten Stand zu bringen. Im Mai 2023 wurde ein neuer Kunstrasenplatz mit einer Fläche von 7210 Quadratmetern eingeweiht. Die Investitionen beliefen sich auf rund 1,95 Millionen Euro, wobei etwa 933.000 Euro durch das Programm „Lebendige Zentren“ gefördert wurden. Das ist schon eine stolze Summe!
Und das ist noch nicht alles: Eine Beach-Volleyball-Halle wird derzeit errichtet, und das Richtfest fand erst kürzlich statt. Man kann sich die Vorfreude der Sportler und Sportbegeisterten vorstellen, die bald an diesem neuen Ort trainieren und spielen werden. Die Kombination aus Tradition und Modernität macht das Stadion zu einem lebendigen Zentrum für die Gemeinschaft.
Erinnerungen und Wettkämpfe
Die nostalgischen Erinnerungen an Wettkämpfe in der DDR, an die Kinder- und Jugendspartakiaden, werden nicht nur von Ute Schröder geteilt. Rolf Prütz und seine Lebensgefährtin Christine Kramersmeyer haben ebenfalls schöne Erinnerungen an Besuche im Freibad nach Wettkämpfen. Es ist, als würde man beim Erzählen dieser Geschichten die Atmosphäre der damaligen Zeit wieder aufleben lassen – das Lachen, die Aufregung, die Gemeinschaft.
Auch Siegfried Saenger, der in der Nähe von Waren lebt, hat seine ganz eigenen Geschichten zu erzählen. Er erinnert sich an die Kinder- und Kreismeisterschaften im Stadion und an seine Zeit als aktiver Fußballer bei Lok Templin. Solche Erlebnisse sind mehr als nur Erinnerungen; sie sind Teil der Identität einer ganzen Region.
So viel Geschichte, so viel Leidenschaft – das Templiner Stadion ist mehr als nur ein Ort für Sport. Es ist ein Ort, an dem Erinnerungen geschaffen und geteilt werden, ein Platz, der die Gemeinschaft vereint und die Geschichte lebendig hält. Und während sich die Zeiten ändern, bleiben die Geschichten und die Liebe zum Sport im Herzen der Menschen verankert.
