Es war ein Montagabend wie jeder andere, bis plötzlich ein dumpfer Knall durch die Stille in Templin hallte. Die Feuerwehr wurde gegen 21 Uhr alarmiert, nachdem eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses beim Öffnen der Kellertür einen „komischen Geruch“ wahrnahm. Das klingt nach einem ganz normalen Abend, aber in diesem Moment schoss die Realität in die Höhe. Gasalarm! Da ist es nur verständlich, dass die zwei Frauen und das Kind, die in dem Haus leben, sofort evakuiert wurden. Sicherheit geht vor, das weiß jeder.

Ein Trupp von zwei Feuerwehrleuten, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und einem Gasmessgerät, wagte sich in den Keller. Was sie dort fanden, war nicht das, was man erwartet hätte: Das Gasmessgerät zeigte keine Gaskonzentration an, was für die Feuerwehrleute eine kleine Erleichterung war. Trotzdem wurde die Straße um das betroffene Haus abgesperrt – man kann ja nie vorsichtig genug sein, wenn es um Gas geht.

Die Lage im Keller

Im Keller des Hauses stellte sich schnell heraus, dass es einen Gasanschluss und eine Gastherme gab. Die Feuerwehr, die in solchen Situationen immer einen kühlen Kopf bewahren muss, handelte schnell und sperrte vorsorglich die Gaszufuhr. Die Gastherme wurde außer Betrieb genommen. Ein Fachmann von einer Heizungs- und Sanitärinstallationsfirma wurde hinzugezogen, um die Lage genauer zu untersuchen. Und da kam die Überraschung: Ein Defekt am Gasbrenner hatte zu einer Verpuffung und dem Knall geführt! Ein Schreckensszenario, das glücklicherweise ohne schlimme Folgen ausging.

Als die Feuerwehrleute schließlich nach rund zwei Stunden Entwarnung geben konnten, fiel allen ein Stein vom Herzen. Die Bewohner konnten in ihr Haus zurückkehren. Ein Glück, dass kein ausströmendes Gas festgestellt wurde – das hätte ganz anders ausgehen können. Aber man muss auch sagen, dass es in der Region immer wieder solche Zwischenfälle gibt, die uns daran erinnern, wie wichtig Sicherheit im Umgang mit Gas ist.

In Templin, wo sich die Menschen kennen und die Nachbarschaft zusammenhält, sind solche Vorfälle nicht nur ein Schlag ins Gesicht, sondern auch eine Gelegenheit, sich gegenseitig zu unterstützen. Gas kann, wenn nicht richtig damit umgegangen wird, schnell zur Gefahr werden. Und während die Feuerwehr Herren und Damen oft als Helden gefeiert werden, die uns vor dem Schlimmsten bewahren, ist es auch die Zivilcourage der Anwohner, die in solchen Momenten zählt. Ein kleiner Knall kann große Wellen schlagen – aber letztendlich hat alles gut geendet. Und das ist das Wichtigste, oder?

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