Die gute Nachricht für die Musikszene in Templin: Acht Initiativen in Brandenburg erhalten jetzt eine kräftige finanzielle Unterstützung vom Bund. Insgesamt fließen sage und schreibe 50.000 Euro aus dem Amateurmusikfonds, und da sticht der KellaPopChor der Evangelischen Kirchengemeinde Templin besonders hervor, denn er darf sich über eine Förderung von 6.951,90 Euro freuen! Bundestagsabgeordneter Stefan Zierke von der SPD hat die frohe Botschaft verkündet. Es ist wirklich eine große Chance, die da auf die jugendlichen Musiker und Musikerinnen wartet.

Lukas Böning, der Sozialarbeiter im JugendKella, kümmert sich mit viel Engagement um die Band des Chors. Die Mittel sollen vor allem dazu dienen, neue Mitglieder zu gewinnen, denn in diesem Jahr werden gleich acht Jugendliche den Chor und die Band verlassen. Um das zu verhindern, ist eine Kooperation mit weiterführenden Schulen geplant. So hofft man, frischen Wind in die Reihen zu bringen und junge Talente für die Musik zu begeistern. Ein neues Programm ist in Entwicklung, das die Interessen aller Mitglieder berücksichtigt – das klingt nach einem spannenden Mix aus Kreativität und Gemeinschaft.

Proben und Workshops

Die Proben finden immer montags um 15:30 Uhr im JugendKella statt. Dort wird nicht nur gesungen, sondern es sind auch Workshops in Planung, die neue Stimmtechniken wie Rap oder Screamo erproben wollen. Wer hätte gedacht, dass Templin so vielseitig ist? An den kommenden Konzerten können die Ergebnisse dieser kreativen Arbeit bestaunt werden. Am 24. Juni wird der Chor um 18 Uhr beim Johannisfest in Templin auftreten – natürlich abhängig vom Wetter. Und am 15. Juli gibt es dann ein weiteres Konzert auf dem Gelände des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums, unterstützt von der Europäischen Schule Templin.

Die Förderung aus dem Amateurmusikfonds ist nicht nur ein finanzieller Segen, sondern auch ein Zeichen, dass innovative Ansätze in der Amateurmusik dringend gebraucht werden. Projekte, die sich mit Nachwuchsgewinnung und -förderung, Ensemble-Neugründung oder genreübergreifenden Kooperationen beschäftigen, stehen besonders im Fokus dieser Unterstützung. Die Zielsetzung ist klar: Die Amateurmusikszene soll zukunftssicher gemacht werden, und das geht nur mit neuen, kreativen Ideen. Es ist wichtig, dass solche Initiativen nicht nur die Musik selbst, sondern auch die Gemeinschaft stärken und das Publikum ansprechen.

In Templin zeigt sich, dass Musik nicht nur ein Hobby ist, sondern eine Leidenschaft, die verbindet. Mit der richtigen Unterstützung und einem frischen Wind in der Chorarbeit kann hier Großes entstehen. Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze entwickeln wird – die nächsten Monate könnten für den KellaPopChor und seine Mitglieder ganz entscheidend sein. Da bleibt nur zu hoffen, dass viele junge Stimmen den Weg ins JugendKella finden und mit ihren Ideen und Talenten zum Strahlen bringen!

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