Templin rüstet sich für die Zukunft der Elektromobilität! Die Stadtverwaltung hat sich entschieden, für ein umfassendes Konzept zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos zu sorgen. Klimaschutz- und Energiemanager Thomas Weidemann ist mit der Analyse des aktuellen Bestands an Ladesäulen betraut. Das Ziel: Vor allem genügend Lademöglichkeiten für sowohl einheimische Bewohner als auch für Besucher schaffen.

Aktuell nutzen die Templiner vor allem eigene Wallboxen, häufig in Kombination mit Photovoltaikanlagen und Stromspeichern. Doch die Nachfrage nach zusätzlichen Lademöglichkeiten wächst. Vor allem Gäste, Berufspendler und Mieter von Mehrfamilienhäusern benötigen mehr Zugang zu Ladestationen. Laut Weidemann wird die Stadt geeignete Standorte auf öffentlichen Verkehrsflächen identifizieren, um gewerbliche Betreiber anzusprechen. Ob Parkplätze an der Hyparschale, Stadtbad oder Stadthafen – die Möglichkeiten sind vielfältig, jedoch müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden. So spielen städtebauliche Belange, Denkmalschutz, Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit eine zentrale Rolle.

Der aktuelle Stand der Ladeinfrastruktur

<pWie sieht es denn aktuell aus? In Templin gibt es zurzeit insgesamt 28 Ladepunkte, die sich wie folgt aufteilen: 20 Normalladepunkte (bis 22 kW), 4 Ultraschnellladepunkte (ab 150 kW) und 4 Schnellladepunkte (über 22 kW). Diese Ladestationen haben eine Gesamtleistung von 1.032 kW. Es wird jedoch erwartet, dass der Bedarf bis 2035 dreimal so hoch sein könnte. Zum 1. Januar 2025 verzeichnet die Stadt 8.715 Kfz, darunter 110 batterieelektrische und 97 Plug-in-Hybridfahrzeuge. Damit kann die Elektrifizierungsquote in Templin von nur 2,43% im Vergleich zu 3,83% im Land Brandenburg und 5,61% bundesweit als noch ausbaufähig betrachtet werden.

Die Stadt selbst betreibt derzeit zwei Ladesäulen in Kooperation mit E.DIS, hat jedoch beschlossen, diese in Zukunft nicht mehr selbst zu betreiben. Stattdessen wird ein neues Konzept aufgesetzt, das mehr Beteiligung durch externe Betreiber fördern soll. Templin setzt also auf eine moderne und zukunftsorientierte Ladeinfrastruktur.

Wohin führt die Reise?

Die Stadtverordneten werden sich demnächst mit der Richtlinie zur Vergabe von Sondernutzungserlaubnissen für E-Ladesäulen befassen. Die Umsetzung dieser Vorschläge wird von vielen als entscheidend angesehen, um Templin für die Elektromobilität fit zu machen. Das Thema ist nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch für die Akzeptanz der Elektromobilität in der Bevölkerung.

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Für weitere Informationen zu den Ladesäulen in Templin siehe auch die Seite von GoingElectric. Dieses Engagement für eine umweltfreundliche Zukunft ist nur der erste Schritt, um den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden und Templin als lebendige Stadt im Bereich der Elektromobilität zu positionieren. In Templin tut sich also einiges, da kann man auf die nächsten Schritte gespannt sein!