Heute, am 28.06.2026, blicken wir nach Frankfurt, wo die Temperaturen in der kommenden Woche auf knapp 40 Grad steigen sollen. Die Hitze wird nicht nur für die Menschen in der Stadt zur Herausforderung, sondern stellt auch eine Gesundheitsgefahr dar. Der Deutsche Wetterdienst gibt eindringliche Warnungen heraus, und die Stadt hat eine Liste mit über 150 schattigen und klimatisierten Orten veröffentlicht, um den Frankfurtern etwas Abkühlung zu bieten.

In der Innenstadt finden sich etwa 20 kühle Orte – da wird das Einkaufserlebnis im MyZeil zur willkommene Abkühlung, während das Kino CineStar Metropolis ein schattiges Plätzchen für Filmfans bietet. Auch der Springbrunnen am Rathenauplatz und die Schirn Kunsthalle laden zum Verweilen ein. Und wer etwas Natur sucht, der findet in den städtischen Parks wie dem Grünenburgpark oder Stadtwald eine kleine Oase der Erfrischung. Trinkbrunnen sprudeln in der Stadt und Freibäder wie das Brentanobad und das Stadionbad sind täglich geöffnet. So gibt es viele Möglichkeiten, sich etwas Erleichterung von der drückenden Hitze zu verschaffen.

Hilfe für Obdachlose in der Hitze

Besonders betroffen sind jedoch die obdachlosen Menschen. In Hessen, wo die Temperaturen die 40-Grad-Marke erreichen können, ist die Lage prekär. Fehlende Rückzugsorte, unzureichende Verschattung und der eingeschränkte Zugang zu Trinkwasser erhöhen das Risiko von Dehydrierung und hitzebedingten Erkrankungen. In Frankfurt leben schätzungsweise 200 bis 300 obdachlose Menschen, die in dieser extremen Hitze besonders leiden.

Um diesen Menschen zu helfen, hat die Stadt den sogenannten Hitzebus ins Leben gerufen. Dieser Bus verteilt Wasser, Sonnencreme, Caps und Sonnenschirme – und bringt die Menschen sogar zu Übernachtungsstätten. Die Bürger sind aufgefordert, obdachlosen Menschen in Not zu helfen. Wenn man jemanden sieht, der Unterstützung braucht, sollte man nicht zögern, den Hitzebus unter 069 431414 zu kontaktieren oder im Notfall die 112 zu wählen.

Gemeinsam gegen die Hitze

Die Diakonie Deutschland warnt eindringlich vor den lebensbedrohlichen Folgen der extreme Hitze, insbesondere für geschwächte und gesundheitlich vorbelastete Menschen. Elke Ronneberger, Bundesvorständin Sozialpolitik, betont die Dringlichkeit, kühle Orte und Trinkwasser bereitzustellen. Sie appelliert an die Städte und Gemeinden, Notunterkünfte ganzjährig und hitzegerecht auszustatten und öffentlich zugängliche Trinkwasserstellen zu schaffen. Auch temporäre Schattenspender auf öffentlichen Plätzen wären eine willkommene Ergänzung.

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Für die Öffentlichkeit gibt es einfache, aber wichtige Möglichkeiten, obdachlosen Menschen in dieser Zeit zu helfen: Ein Glas Wasser anbieten, Schattenplätze empfehlen oder einfach mit einem freundlichen Wort auf sie zugehen. Auf akute Notlagen zu achten und im Zweifel den Notruf zu wählen, kann einen großen Unterschied machen.