Heute ist der 2. Juni 2026 und in Frankfurt (Oder) sprudeln sie wieder – die Brunnenanlagen, die so viele von uns mit Kindheitserinnerungen verbinden. Die Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA) hat mit viel Freude und Engagement mehrere Brunnen in Betrieb genommen, und das lässt die Herzen der Stadtbewohner höherschlagen. Die Finanzierung? Die kommt von Sponsoren oder Dritten – ein schöner Beweis dafür, dass Gemeinschaft funktioniert!
Die wieder sprudelnden Brunnen sind das Herzstück der Stadt: Der Kellenspring, liebevoll von der Märkische Oderzeitung unterstützt, der Otterbrunnen, für den die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) die Patenschaft übernommen hat, und viele mehr! Der Comic-Brunnen beim Oderturm, der größte unter ihnen, wurde durch die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) und die Stadtwerke mitfinanziert. Ein wahres Spektakel, das täglich zwischen 12.00 und 18.00 Uhr seine Wasserspiele präsentiert. Und wer könnte den Brunnen des Lebens in der Karl-Marx-Straße vergessen, der dank der FWA sprudelt? Das alles klingt nach einem kleinen Paradies mitten in der Stadt.
Brunnenpatenschaften und ihre Bedeutung
Ein besonders spannender Aspekt sind die Brunnenpatenschaften. Hier engagieren sich Unternehmen und Institutionen, um die Brunnenanlagen zu unterstützen. Diese Patenschaften sind mehr als nur symbolische Gesten – sie stärken die Verbindung zur Gemeinschaft und zeigen, dass man sich für die Umwelt und die Lebensqualität der Menschen einsetzt. Wenn wir an die Brunnen in Afrika denken, wird die Bedeutung von Wasserprojekten noch deutlicher. Dort gelten Brunnenpatenschaften als effektive Maßnahmen der Corporate Social Responsibility (CSR), die Gesundheit und Bildung nachhaltig verbessern. Kleine und mittlere Unternehmen können sich beteiligen, sei es durch Teilbeträge oder durch gemeinsame Trinkwasserprojekte.
Die Idee der Verantwortung ist auch in Deutschland angekommen. Unternehmen sind gefordert, soziale und ökologische Standards einzuhalten. Die Bundesregierung fördert seit Jahren die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, und das nicht ohne Grund: CSR wird immer mehr zu einem strategischen Erfolgsfaktor. Jüngere Generationen erwarten von ihren Arbeitgebern, dass sie verantwortungsbewusst handeln. Das stärkt nicht nur das Unternehmensimage, sondern auch die Bindung der Mitarbeiter.
Herausforderungen und Ausblicke
Trotz der Freude über die sprudelnden Brunnen gibt es auch Herausforderungen. Einige Anlagen, wie die Fontäne und Kaskade im Lennépark oder der Vierjahreszeitenbrunnen auf dem Leipziger Platz, bleiben aus Kostengründen außer Betrieb. Das ist schade, denn die Schönheit dieser historischen Bauwerke könnte viel zur Lebensqualität beitragen. Aber die Gründe sind nachvollziehbar: Vorläufige Haushaltsführung und Ausgabenbeschränkungen machen es nicht einfach.
Insgesamt belaufen sich die Betriebskosten aller betriebsbereiten Brunnenanlagen auf etwa 50.000 Euro jährlich. Das ist kein Pappenstiel! Und hier kommt die MÜTRA Objektmanagement GmbH ins Spiel, die für die regelmäßige Kontrolle und Pflege der Brunnen verantwortlich ist. Man kann nur hoffen, dass auch in Zukunft viele Bürger bereit sind, sich für ihre Brunnenpatenschaften zu engagieren.
Falls Fragen auftauchen oder Interesse an einer Brunnenpatenschaft besteht, steht Florian Beck, Amtsleiter im Amt für Tief-, Straßenbau und Grünflächen, gerne zur Verfügung. Kontakt kann unter der Telefonnummer 0335 552-6601 oder via E-Mail an florian.beck@frankfurt-oder.de aufgenommen werden.
Ein weiteres Element, das nicht unerwähnt bleiben sollte, ist der Zugang zu sauberem Wasser. Die internationalen Bemühungen, insbesondere die UN-Nachhaltigkeitsziele, zeigen, wie wichtig sauberes Wasser für alle ist. Und während wir hier in Frankfurt (Oder) über unsere Brunnen jubeln, sollten wir auch an die Menschen in anderen Teilen der Welt denken, die noch auf Wasserprojekte angewiesen sind. Die Welt hat viel zu bieten, und gemeinsam können wir einen Unterschied machen!