Frankfurt (Oder) kämpft für die Rückkehr in die Oberliga Nord: Ein Einspruch mit weitreichenden Folgen
Heute ist der 4.07.2026 und es gibt Neuigkeiten aus der Fußballwelt, die vielen Fans nicht ganz egal sein dürften. Der 1. FC Frankfurt (Oder) hat Einspruch gegen die Einteilung der NOFV-Oberliga-Staffeln eingelegt. Ganz klar, das ist ein wichtiges Thema, das nicht nur die Vereinsverantwortlichen beschäftigt, sondern auch die treuen Anhänger. Der Verein hat beantragt, wieder der Oberliga Nord zugeordnet zu werden. Ziemlich mutig, wenn man bedenkt, dass die aktuelle Einteilung mit der Oberliga Süd nicht nur organisatorische, sondern auch wirtschaftliche und fanbezogene Folgen mit sich bringt.
Der 1. FC Frankfurt (Oder) hat den Schritt, sich gegen die Entscheidung zu wehren, nicht leichtfertig gewählt. Sie erkennen die Oberliga Süd und die dort spielenden Mannschaften zwar an, sehen jedoch die Verschiebung als nicht nachvollziehbar an. Besonders die Zuordnung des VfB 1921 Krieschow zur Südstaffel wird als sinnvoll erachtet, während die eigene Zuordnung zur Südstaffel bei den Verantwortlichen für Stirnrunzeln sorgt. Um ein Gefühl dafür zu bekommen: Laut den Berechnungen des Vereins werden durch den Umzug zu den „Südländern“ rund 2.700 zusätzliche Fahrtkilometer fällig. Das ist ein ordentliches Stück und wird die Reisekasse ordentlich strapazieren.
Wirtschaftliche Auswirkungen und Fanbelange
Die finanziellen Belastungen sind nicht zu unterschätzen. Schätzungen zufolge könnte der Verein durch die neuen Anfahrten mit zusätzlichen Kosten von etwa 12.000 bis 15.000 Euro rechnen. Und wer denkt, das betrifft nur die Kassenlage, der irrt! Auch das Trainerteam, die Betreuer und das gesamte sportliche Umfeld sind betroffen. Und die Fans? Die müssen sich auf längere, zeitaufwendigere und vor allem kostspieligere Auswärtsfahrten einstellen. Wer schon einmal beim Auswärtsspiel in einer anderen Stadt war, weiß, dass das nicht nur eine Frage des Geldes ist, sondern auch der Zeit und der Planung.
Der Verein hat auch betont, wie wichtig es ist, den regionalen Grundsatz bei der Staffeleinteilung zu wahren. Traditionell gehören die Vereine aus Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zur Nordstaffel – eine Verbindung, die nicht nur sportlich, sondern auch kulturell von Bedeutung ist. In der Südstaffel hingegen finden sich Mannschaften aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Es ist also klar, dass hier eine Trennung zwischen den Regionen besteht, die nicht einfach so überbrückt werden kann.
Staffeleinteilungen für die Saison 2024/25
<pInteressanterweise wurden am 27. Juni 2024 die Staffeleinteilungen für die Saison 2024/25 beschlossen. In der Regionalliga Nordost finden sich einige bekannte Namen wie der Hallesche FC und der FC Viktoria 1889 Berlin. Doch auch in der Oberliga Nord und Süd gibt es zahlreiche Mannschaften, die sich auf spannende Duelle freuen dürfen. So wird beispielsweise der F.C. Hansa Rostock II in der Nordstaffel antreten, während der VfB 1921 Krieschow in der Südstaffel dabei sein wird. Die Vorfreude auf die kommenden Spiele ist groß und die Fans können sich auf packende Begegnungen freuen.
Der Fußball lebt von seinen Geschichten und den Emotionen, die er auslöst – sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen. Und so bleibt zu hoffen, dass der Einspruch des 1. FC Frankfurt (Oder) Gehör findet und die Verantwortlichen des NOFV die Sorgen und Nöte des Vereins ernst nehmen. Schließlich geht es nicht nur um Zahlen und Kilometer, sondern auch um die Leidenschaft und die Gemeinschaft, die den Fußball in unserer Region so besonders macht.
