Heute ist der 27.05.2026, und wir schauen mal, was sich so am Himmel tut – oder besser gesagt, was die Lufthansa zu berichten hat. Gerade in diesen turbulenten Zeiten, in denen die Weltpolitik manchmal wie ein unberechenbarer Luftstrom wirkt, könnte man meinen, dass die Fliegerei unter einem Kerosin-Mangel leiden würde. Aber weit gefehlt! Die Lufthansa hat uns versichert, dass im Sommer keine Flugausfälle wegen fehlendem Treibstoff drohen. Das klingt doch schon mal gut, oder?
Vorstandsmitglied Dieter Vranckx gab einige Einblicke in die aktuelle Lage. An den sechs europäischen Drehkreuzen – das sind Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom – sowie an anderen internationalen Flughäfen gibt es keine Anzeichen für eine Gefährdung der Treibstoffversorgung. Auch wenn manch einer sich Sorgen über die Sperre der Straße von Hormus macht, die für den internationalen Ölhandel so wichtig ist, bleibt die Lufthansa zuversichtlich. Lieferengpässe durch die Straße von Hormus werden durch Importe aus den USA und Afrika sowie durch eine erhöhte Kerosinproduktion in europäischen Raffinerien mehr als wettgemacht.
Verlässlichkeit für Reisende
Wenn man also in den nächsten Monaten einen Flug bei der Lufthansa oder einer ihrer Tochtergesellschaften buchen möchte, kann man das ohne Bedenken tun. Die Kunden haben im Fall von Treibstoffengpässen sogar die Wahl zwischen Umbuchung oder einer Geld-zurück-Garantie für den vollen Ticketpreis. Das ist doch echt fair! Und um die Sorgen noch weiter zu zerstreuen, hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche klargestellt, dass Flugausfälle durch Kerosinmangel nicht zu erwarten sind. Allerdings könnte es sein, dass die Kosten für Flugreisen etwas ansteigen – aber hey, das ist in der heutigen Zeit wahrscheinlich nicht die größte Überraschung.
Ein Blick auf die aktuellen Kerosinpreise zeigt, dass diese seit Beginn des Irankriegs um etwa 90 Prozent gestiegen sind. Das lässt einen schon mal aufhorchen. Ein bisschen wie die Preise beim letzten Restaurantbesuch, oder? Für die Luftfahrtbranche in Deutschland und Europa ist jedoch wichtig, dass ein Großteil des Kerosins importiert werden muss. Trotz der Blockaden durch die Straße von Hormus scheint die europäische Luftfahrtbranche optimistisch zu sein. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat versichert, dass die Vorräte bis Mitte Juli ausreichend sind. Und das ist ja schon mal eine gute Nachricht!
Ein Blick in die Zukunft
Die internationale Energieagentur (IEA) hat allerdings prognostiziert, dass das weltweite Ölangebot in diesem Jahr die Nachfrage nicht decken wird. Das könnte in Zukunft zu Problemen führen, aber momentan sieht es so aus, als ob die Lufthansa und andere Fluggesellschaften das Risiko von Kerosinengpässen gut im Griff haben. Auch Ryanair-Chef Michael O’Leary hat geäußert, dass das Risiko einer Versorgungsunterbrechung abnimmt. Ein bisschen wie beim Warten auf den Bus – manchmal hat man das Gefühl, dass man ewig wartet, nur um dann doch rechtzeitig einzusteigen.
Die Flughafenbetreiber haben ihre Kerosinreserven aufgestockt, und die Bestände sind im April sogar um mehr als 60 Prozent gestiegen. Man kann nur spekulieren, ob sie vielleicht die gute alte „Sicherheitsreserve“ wiederentdeckt haben. Aber egal wie, es sieht so aus, als ob die Reisenden einen spannenden Sommer vor sich haben – mit vielen Möglichkeiten, die Welt zu erkunden, ohne sich ständig Sorgen um den Treibstoff machen zu müssen. Also, auf ins Abenteuer!