Heute ist der 12. Mai 2026, und während viele Menschen ihren Alltag meistern, gibt es im Bahnverkehr zwischen Frankfurt (Oder) und Cottbus einige unerfreuliche Nachrichten. Auf den Linien RB43 und RE10 stehen unschöne Zugausfälle ins Haus. Diese betreffen die Fahrgäste von Mittwoch, 13. Mai 2026, bis Mittwoch, 3. Juni 2026. Die Ursache? Baumaßnahmen im Cottbuser Hauptbahnhof, genauer gesagt an den Oberleitungen – ein Teil der Erweiterung des ICE-Instandhaltungswerks. Ein Hoch auf die Fortschritte im Bahnverkehr, aber gleichzeitig heißt es für viele: Umsteigen und länger warten!

Insgesamt fallen sage und schreibe 17 Züge aus. Für Pendler und Reisende bedeutet das eine echte Geduldsprobe. Die betroffenen Streckenabschnitte sind zwischen Peitz Ost, Calau und Falkenberg. Das sind nicht gerade die besten Nachrichten, vor allem für die Frühaufsteher: Der erste betroffene Zug, RB43, wird am 13. Mai um 4.34 Uhr ab Frankfurt (Oder) nicht fahren. Und auch der RE10, der um 5.36 Uhr abfährt, wird seine Reise nicht antreten. Wer also früh am Morgen auf die Bahn angewiesen ist, sollte sich besser einen Plan B zurechtlegen.

Ersatzverkehr und alternative Routen

Ein Schienenersatzverkehr (SEV) wird eingerichtet, um die betroffenen Fahrgäste etwas zu entlasten. Doch hier kommt das Aber: Dieser Ersatzverkehr ist nicht immer die schnellste Option. Manchmal dauert die Busfahrt länger als die Zugfahrt selbst. Ein Beispiel gefällig? Wenn man mit dem RB43 bis Falkenberg/Elster fährt und dort in die S4 umsteigt, kommt man in 2 Stunden und 10 Minuten an. Der Schienenersatzverkehr bis Calau und dann mit dem RE10 hingegen zieht sich auf 2 Stunden und 30 Minuten. Wer da nicht aufpasst, kann ganz schön ins Hintertreffen geraten.

Und noch etwas ist wichtig zu wissen: Die Mitnahme von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen ist in den Ersatzbussen nur eingeschränkt möglich. Fahrräder haben Nachrang, und die Entscheidung über deren Mitnahme liegt beim Buspersonal. Wer also plant, mit dem Drahtesel zu reisen, sollte sich darauf einstellen, dass das ein Glücksspiel werden kann.

Frühere Einschränkungen und spezielle Fahrzeiten

Doch das ist noch nicht alles. Bereits ab dem 20. April 2026 gab es Einschränkungen. Züge zwischen Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt, Guben und Cottbus fielen aus, und der SEV startete teilweise früher als die regulären Züge. Das bedeutete für viele Fahrgäste, dass sich die Fahrzeiten um bis zu 90 Minuten verlängerten. Am 20. April fielen die Züge um 21.36 Uhr, 22.36 Uhr und 23.26 Uhr aus; die SEV-Busse fuhren dafür um 21.10 Uhr und 22.55 Uhr ab. Wer da nicht genau hinschaut, könnte schnell auf dem falschen Fuß erwischt werden.

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Die Lage blieb angespannt, denn auch am 21. April fiel um 4.34 Uhr der Zug von Frankfurt (Oder) nach Eisenhüttenstadt aus, während der SEV-Bus schon um 4 Uhr startete. Und so zieht sich die Liste der Ausfälle und Ersatzfahrten weiter. Das alles zeigt, wie wichtig es ist, sich vor der Abfahrt über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

Aktuelle Informationen auf bahn.de

Für all diejenigen, die auf dem neuesten Stand bleiben wollen, ist die Webseite bahn.de eine gute Anlaufstelle. Dort gibt es eine interaktive Störungskarte, die aktuelle Zugausfälle und Streckenunterbrechungen anzeigt. Echtzeit-Positionen der Züge, Abfahrtstafeln und sogar ein Verspätungsalarm, der direkt auf dein Smartphone geschickt wird – die digitale Welt macht das Pendeln etwas einfacher, auch wenn die Umstände manchmal herausfordernd sind. Wenn du also nicht unnötig warten möchtest, schau lieber mal vorher vorbei!

In der Welt des Bahnverkehrs ist Planung alles. Nur so kannst du die Nerven behalten und vielleicht sogar ein bisschen mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben finden – wie einen Kaffee im Bahnhofscafé oder ein gutes Buch für die Reise. Halte durch, liebe Pendler, und denkt daran: Auch die längste Reise beginnt mit einem einzigen Schritt – oder in unserem Fall, einem einzigen Bus.