Einbruchsalarm: Gartenfreunde in Strausberg im Schockmodus!
In der Nacht zum Montag, dem 8. Juni, haben unbekannte Täter in Strausberg ihr Unwesen getrieben und gleich mehrere Gartenlauben aufgebrochen. Die beiden Kleingartenanlagen „Tanneneck“ und „Erlengrund“ wurden dabei heimgesucht. In der Kolonie „Tanneneck“ an der Prötzeler Chaussee waren es sage und schreibe 13 Parzellen, die aufgebrochen wurden. Was für ein Schock für die Gartenfreunde!
In der anderen Anlage, „Erlengrund“, machten die Einbrecher noch mehr Beute: Werkzeuge, ein Mähroboter und ein Radio wurden entwendet. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich hier auf über 1.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und prüft derzeit, ob zwischen den Einbrüchen in den beiden Anlagen ein Zusammenhang besteht. Spannend, was da herauskommen könnte!
Einbruchswelle in Märkisch-Oderland
Während die Kleingärten unter Beschuss standen, scheint es, als wäre das Verbrechen in Märkisch-Oderland auf einem aufsteigenden Ast. Am 30. März 2026 gab es in Dahlwitz-Hoppegarten und Hönow gleich zwei Einbrüche in Kindertagesstätten. In der Uckermarkstraße war eine Kita betroffen, deren Türen aufgebrochen wurden. Der Sachschaden dort? Ca. 5.000 Euro! In Hönow hingegen entwendeten die Eindringlinge eine Geldkassette und eine Kamera aus der Rosenheimer Straße. Komischerweise wurde die aufgebrochene Kassette später in einem Gebüsch in der Marderstraße gefunden – ein bisschen wie in einem Krimi.
Und das ist noch nicht alles. In Strausberg trauten sich am gleichen Tag mehrere Personen, die Verglasung eines 24h-Automaten einzuschlagen. Verrückt, oder? Dabei ritzen sie sogar Hakenkreuze und SS-Runen in die Seitenwände. Später wurden die Täter, im Alter von 14, 18 und 20 Jahren, identifiziert und erwischt, als sie den Kiosk erneut aufsuchten. Der 18-Jährige, bereits bekannt bei der Polizei, kam in Gewahrsam – die beiden Jüngeren wurden ihren Verwandten übergeben. Gegen alle Beteiligten laufen jetzt Verfahren wegen Sachbeschädigung, Diebstahl im besonders schweren Fall und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Überblick über die Kriminalität in der Region
<pEin Blick in die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 zeigt, dass im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Ost insgesamt 52.693 Straftaten registriert wurden. Das ist ein Rückgang von 8,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufklärungsquote von 59,9 % liegt zwar unter dem Vorjahreswert, aber immer noch über dem Landesdurchschnitt. Besonders interessant: Die Zahl der Einbruchsdiebstähle in Wohnungen ist von 827 auf 644 gefallen. Das gibt einem zumindest ein wenig Hoffnung, oder? Dennoch bleibt die Lage angespannt, besonders wenn wir die Anzahl der Diebstähle von Kraftfahrzeugen im Auge behalten, die von 561 auf 649 gestiegen ist.
Die Entwicklung der Kriminalität in der Region wirft Fragen auf. Die Zahl der Gewaltkriminalität ist gesunken, während die Fälle von häuslicher Gewalt gestiegen sind. Und auch die Zahl der Jugendlichen unter den Tatverdächtigen bleibt nahezu konstant. Es bleibt zu hoffen, dass die Polizei die Welle der Einbrüche in den Griff bekommt und die Täter schnell zur Rechenschaft gezogen werden. Aber bis dahin bleibt uns nur, die Augen offen zu halten und die Nachbarschaft im Blick zu behalten.
