Am Sonntag, dem ersten Renntag in Hoppegarten, war die Spannung förmlich greifbar. Die Rennbahn erstrahlte in vollem Glanz, bereit, die besten Pferde und Jockeys der Region zu empfangen. Bei strahlendem Wetter begann der Tag mit einem Maidenrennen für vierjährige und ältere Pferde über 2000 Meter. Und wie könnte es anders sein: Welyka, trainiert von Katja Gernreich und geritten von Thore Hammer-Hansen, setzte sich mit einer Quote von 2,1:1 durch. Die Konkurrenz, allen voran Akua’daro, konnte ihr nicht das Wasser reichen. Hammer-Hansen selbst kommentierte den Sieg als relativ leicht – eine bemerkenswerte Leistung, die die Zuschauer in den Bann zog.

Im zweiten Rennen, einem Ausgleich IV über 1000 Meter, zeigte Eighth Army, geritten von Miguel Lopez aus dem Stall von Yasmin Almenräder, erneut seine Klasse. Mit einer Quote von 2,2:1 sicherte sich das Pferd den Sieg und ließ Nelson Gay und Anna De La Sol hinter sich. Almenräder war sichtlich stolz und meinte, dass Eighth Army noch viel Potenzial hat. Vielleicht sehen wir ihn schon bald in einer höheren Klasse, etwa beim nächsten Event in Baden-Baden, wo er bereits einen Sieg feiern konnte.

Ein Rückblick auf die Saisonsaison

Der 6. April 2026 war ein bedeutender Tag in Hoppegarten, als die Saison mit einem ersten Listenrennen begann. Der Vorjahressieger Flatten the Curve trat an, um seinen Titel zu verteidigen, und hatte mit Narrativo, geritten von Leon Wolff, einen starken Gegner. In der Zielgeraden sah es zunächst so aus, als könnte Narrativo das Rennen für sich entscheiden. Doch Championjockey Thore Hammer-Hansen hatte andere Pläne und überholte ihn, was zu einem weiteren Sieg für Flatten the Curve führte. Auch in der Hoppegartener Fillies Mile war Hammer-Hansen der Sieger, wo Aster, trainiert von Henk Grewe, auf Platz eins landete. Miss Oxford und Morgan Bay folgten auf den Plätzen drei und vier.

Ein weiteres Highlight war das Comeback von Bauyrzhan Murzabayev, der nach 17-monatiger Verletzungspause im Preis von Dahlwitz wieder ins Renngeschäft zurückkehrte. Er gewann das Rennen mit Wilko, während Lazio und Atoso die Plätze zwei und drei belegten.

Familienfreundliches Rahmenprogramm

Der Ostersonntag bot nicht nur spannende Rennen, sondern auch ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie. Das BVG-Orchester sorgte im Biergarten für die richtige Stimmung, während die kleinen Gäste beim Kinderschminken, Ponyreiten und einer Ostereiersuche mit Maskottchen Hoppi viel Spaß hatten. Das alles machte den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für Jung und Alt.

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Ein Blick in die Zukunft: Am 10. Mai 2026 steht der Irish Raceday an, unter der Schirmherrschaft der Irischen Botschafterin Maeve Collins. Das Event verspricht, ein Fest für alle zu werden. Besucher in grüner Kleidung erhalten ein Freigetränk und die ersten 500 Glücklichen können sich auf einen grünen Zylinder freuen. Höhepunkt des Tages wird das Comer Group International 55. Oleander-Rennen über 3.200 Meter sein. Einlass ist um 12:30 Uhr, das erste Rennen startet um 13:50 Uhr. Die Vorfreude ist groß!