Es war ein aufregendes Ereignis beim Arqana Breeze-Up Sale in Deauville, wo eine zweijährige Stute aus der Zucht von Porthilly für die unglaubliche Summe von 1,1 Millionen Euro den Besitzer wechselte. Diese Schöne, die Tochter der erfolgreichen Rennstute Porthilly, hat in den letzten Monaten eine wahre Wertsteigerung hingelegt – ihr Preis wurde nahezu verzehnfacht seit ihrem Kauf im letzten Herbst für 98.000 Guineas, was etwa 115.000 Euro entspricht. Wow, was für eine Entwicklung!

Porthilly selbst ist keine Unbekannte im Rennsport; sie gewann den Fliegerpreis auf Listenebene in Berlin-Hoppegarten. Ihre Mutter, Ricine, kann sich ebenfalls sehen lassen: Sie hat den Badener Sprint-Cup (Gruppe III) gegen keine geringere als Alaska River gewonnen. Man kann sagen, die Gene sprechen für sich. Der Zuschlag für die Tochter von Porthilly ging an den Star-Agenten Anthony Stroud, der sich gegen die Online-Konkurrenz durchsetzen konnte. Ein echter Coup!

Ein Blick in die Zuchtwelt

Doch was bedeutet das für die Zucht und den Rennsport in Deutschland? Am 26. November 2025 werden die aktuellen Zuchtwerte für Hengste veröffentlicht. Diese Zuchtwerte sind für Züchter eine wertvolle Orientierungshilfe, wenn es um Anpaarungsentscheidungen geht. Dabei werden die Zuchtwerte in drei Kategorien unterteilt: Jungpferdeprüfungen, Turniersport und die Höchste erreichte Klasse (HEK).

Die Datengrundlage für diese Zuchtwerte ist beeindruckend und umfasst sowohl die Eigenleistungen der Hengste als auch die Leistungen ihrer Nachkommen. Über 21,5 Millionen Ergebnisse aus Turniersportprüfungen in Deutschland sowie 1,2 Millionen internationale Starts fließen in die Zuchtwertschätzungen ein. Das zeigt, wie präzise und verlässlich diese Werte sind, die eine Sicherheit zwischen 70 und 99 Prozent aufweisen können. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer!

Die Bedeutung für die Pferdezucht

Für Züchter sind diese Zuchtwerte Gold wert, denn sie helfen dabei, genetische Potenziale gezielt zu nutzen. Besonders spannend ist, dass die Zuchtwertschätzung HEK auf nationalen und internationalen Turniersportdaten basiert, die seit 2019 gesammelt wurden. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Zucht und der Sport so eng miteinander verwoben sind; jeder Erfolg auf der Rennbahn bringt neue Erkenntnisse für die Zucht. Und das nicht nur für die besten Hengste, denn auch die besten zehn Prozent werden auf der FN-Website präsentiert.

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Gerade in der heutigen Zeit, in der sich alles rasant weiterentwickelt, sind solche Informationen für Züchter von enormer Bedeutung. Man kann nur hoffen, dass die Entwicklungen in der Pferdezucht weiterhin so spannend bleiben wie die Auktionen in Deauville. Wer weiß, vielleicht wird die nächste Star-Stute ja schon bald in einer der Zuchtanstalten in Bayern auf die Welt kommen!