Hoffnung in der Dunkelheit: Auf der Suche nach Mahmoud und den Vermissten unter uns
Heute ist der 26.06.2026 und die Sorgen in Seelow sind groß. Mahmoud F., ein 38-jähriger Mann, wird seit einiger Zeit vermisst. Zuletzt lebte er in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Gusow-Platkow, im Amt Seelow-Land. Die Polizei hat bereits die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche gebeten. Mahmoud ist etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß, schlank und hat kurze, lockige schwarze Haare. Es ist besorgniserregend, dass Gesundheitsgefahren für ihn nicht ausgeschlossen werden können. Wer also etwas sieht oder hört, sollte sich unbedingt bei der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland unter der Telefonnummer 03341/3300 oder über die Onlinewache melden. Jedes noch so kleine Detail kann wichtig sein!
Die Situation ist, wenn man darüber nachdenkt, einfach tragisch. Mahmoud ist nicht der einzige, der vermisst wird. In Deutschland verschwinden jährlich zehntausende Kinder und Jugendliche. 2025 waren es sogar rund 108.900 Vermisstenfälle. Die gute Nachricht? Fast 98 Prozent der vermissten Kinder und Jugendlichen kehren wohlbehalten zurück. Aber es gibt auch die anderen Fälle, die einem die Kehle zuschnüren. Und während wir an Mahmoud denken, müssen wir uns auch an die anderen Vermissten erinnern.
Die traurige Geschichte von Marie F.
Ein besonders beklemmender Fall ist der von Marie F., die seit dem 24. Juni 2025 vermisst wurde. Am 31.08.2025 wurde ihre leblose Person in einem Waldgebiet bei Buckow gefunden. Marie war 83 Jahre alt, etwa 1,68 Meter groß, schlank und hatte kurze graue Haare. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie vermutlich einen hellblauen Pullover, eine dunkelblaue Jogginghose und Hausschuhe. Die Ermittlungen ergaben, dass kein Fremdverschulden vorlag, was eine gewisse Erleichterung bringt, aber die Trauer bleibt. Die Polizei hatte auch in ihrem Fall um Hinweise aus der Bevölkerung gebeten, doch leider blieb das Schicksal von Marie nicht das glückliche Ende, das wir uns alle wünschen.
Es gibt einen Tag, der uns daran erinnert, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein: Der Tag der vermissten Kinder, der seit 1983 in den USA gefeiert wird. Jedes Jahr am 25. Mai wird weltweit auf das Schicksal vermisster Kinder und Jugendlicher aufmerksam gemacht. Das Bundeskriminalamt startet an diesem Tag die Kampagne „Spurlos Verschwunden“, um betroffenen Familien zu helfen und das Bewusstsein zu schärfen. Vielleicht bringt das Licht ins Dunkel der Ungewissheit für einige Familien.
Wir leben in einer Welt, in der Menschen verschwinden, manchmal ohne eine Spur zu hinterlassen. Es liegt an uns, wachsam zu sein und einander zu unterstützen. Jeder Hinweis kann entscheidend sein. Sehen Sie also genau hin und melden Sie sich, wenn Sie etwas wissen. Denn manchmal sind es die kleinen Dinge, die große Veränderungen bewirken können.
