Die Autofahrer auf der A10 bei Rüdersdorf können aufatmen! Die Bauarbeiten an der Mühlenfließbrücke, die seit dem 20. April für Einschränkungen in Richtung Dreieck Spreeau sorgten, wurden vorzeitig abgeschlossen. Ab sofort stehen in beiden Fahrtrichtungen wieder jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Diese Nachricht kommt gerade rechtzeitig, nachdem die Einschränkungen zuvor zu Staus führten, die bis hinter die Anschlussstelle Berlin-Hellersdorf reichten.
Begonnen haben die Bauarbeiten bereits im Oktober 2025 und sollen insgesamt rund drei Jahre andauern. Der Grund für die umfangreichen Maßnahmen sind Mängel an der Statik der Brücke. Besonders die alten Pfeiler aus den 1930ern benötigen einen Austausch, um die Sicherheit und Stabilität der Brücke zu gewährleisten.
Fortschritt der Bauarbeiten
Das Projekt zur Instandsetzung der Mühlenfließbrücke ist alles andere als klein. Die Arbeiten umfassen den Austausch aller 28 Brückenlager am nördlichen Teilbauwerk, die bis Ende September 2024 abgeschlossen sein sollen. Zudem sind Reparaturschweißungen an beiden Überbauten geplant, die Anfang 2025 beginnen, um kartierte Rissschäden zu beheben.
Das nördliche Teilbauwerk (BW13-1) wird während der Ersatzbaumaßnahme verstärkt, sodass es als „Behelfsbrücke“ genutzt werden kann. Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt die Mühlenfließbrücke während der gesamten Bauzeit für den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Umleitungsverkehre sollen so weit wie möglich vermieden werden, was für die Pendler eine erhebliche Entlastung darstellt.
Effiziente Bauweise für weniger Belastung
Die Bauausführung erfolgt im Vorschubverfahren, was eine kürzere Bauzeit ermöglicht und die üblichen Belastungen durch Bauarbeiten minimiert. Diese moderne Bauweise zeigt, dass auch große Projekte effizient und mit möglichst wenig Störung für den Verkehr realisiert werden können. Die Mühlenfließbrücke, die als die längste Autobahnbrücke in Brandenburg gilt, wird somit nicht nur erneuert, sondern auch zukunftssicher gemacht.
Insgesamt zeigt sich, dass die vorzeitige Beendigung der Einschränkungen ein Lichtblick für die Autofahrer ist und gleichzeitig die Planungen für die kommenden Jahre in eine positive Richtung lenkt. Die Verkehrsinfrastruktur in der Region wird nachhaltig verbessert, was nicht nur den heutigen Pendlern zugutekommt, sondern auch zukünftigen Generationen.