Bootsmotoren im Visier: Diebstahlwelle am Scharmützelsee und Müritz alarmiert Wassersportler
Heute ist der 15.06.2026, und wir müssen über ein ernstes Thema sprechen, das Bootsfahrer am Scharmützelsee betrifft. In den letzten Tagen wurden gleich zwei Diebstähle von Bootsmotoren gemeldet, und das sorgt für Unruhe unter den Wassersportlern. Am 10. Juni verschwand ein Schlauchboot mit Außenbordmotor, und einen Tag später fand man das Boot ohne Motor im See – ganz schön dreist, oder? Der Wert des gestohlenen Motors beläuft sich auf etwa 1.500 Euro! Unglaublich, was die Leute sich erlauben.
Doch das war noch nicht alles. Am 13. Juni kam es in Wendisch Rietz zu einem weiteren Vorfall: Ein Suzuki-Außenborder wurde von einem Sportboot entwendet, dessen Wert bei etwa 2.000 Euro liegt. Die Kriminalpolizei ermittelt und prüft, ob zwischen diesen beiden Fällen ein Zusammenhang besteht. Es ist alarmierend, wie schnell solche Taten geschehen – und dass die Polizei zu diesen präventiven Maßnahmen rät, ist wohl nicht unberechtigt.
Diebstahl von Außenbordmotoren nimmt zu
Ähnlich besorgniserregend sind die Entwicklungen an der Müritz, wo in der Nacht vom 2. auf den 3. September 2025 gleich sieben Außenbordmotoren gestohlen wurden. Die Täter hatten es auf Motoren der Marken Yamaha, Honda, Suzuki und Mercury abgesehen, die an Sport- und Angelbooten montiert waren. Der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Da fragt man sich: Wo soll das noch hinführen?
Die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren hat bereits eine Strafanzeige aufgenommen und die Motoren zur Fahndung ausgeschrieben. Die Ermittlungen sind im vollen Gange, aber bislang gibt es kaum Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der Motoren. Es ist ein Trauerspiel! Die Polizei betont, dass die Diebstähle von Außenbordmotoren besonders in der Vor- und Nachsaison zunehmen, da in dieser Zeit weniger Crews an Bord übernachten.
Tipps zur Diebstahlprävention
Wie kann man sich also schützen? Die Polizei empfiehlt, Motoren prägen zu lassen – eine gute Idee, um Diebe abzuschrecken und die Nachverfolgung zu erleichtern. Mechanische und elektronische Sicherungen sind ebenfalls hilfreich. Letztlich ist es wichtig, die Motoren gut zu sichern. Schaut man sich die Berichte an, haben Diebe oft Schlauchboote genutzt, um unbemerkt an die Hecks der Boote zu gelangen. Manchmal wird sogar das Heck des Bootes beschädigt, um an die Motoren zu kommen. Es ist wie ein Spiel von Katz und Maus!
Umso wichtiger ist es, auch bei gut gesicherten Motoren aufmerksam zu sein. Ein Motor mit 5 PS kostet zwischen 1.400 und 1.500 Euro, und der Austausch eines Kraftkopfes schlägt mit rund 1.000 Euro zu Buche. Wer möchte das schon aus der eigenen Tasche zahlen? Die Wasserschutzpolizei und viele Versicherungen führen regelmäßig Gravuraktionen durch, um die Identifikation des Eigentümers zu erleichtern. Es ist ein kleiner Schritt, der aber große Wirkung haben kann!
Wenn der Ernstfall doch eintritt, sollte man nicht zögern und sofort die Polizei sowie die Versicherung informieren. Alle Dokumentationen des Motors bereitzuhalten, ist dabei unerlässlich. Es ist ein ständiges Hin und Her: Freude am Wassersport und die ständige Sorge um den eigenen Besitz. Solche Taten schaden nicht nur dem Einzelnen, sondern dem gesamten Sport.
Die Lage am Scharmützelsee und an der Müritz zeigt, wie wichtig es ist, wachsam zu sein. Jeder Bootseigentümer sollte sich gut überlegen, wie er sein wertvolles Eigentum schützt – denn niemand möchte zum nächsten Opfer von Dieben werden.
