In Erkner hat sich etwas getan: Die Gartenkolonie „Neu Seeland“ hat einen neuen Besitzer. Die WGE – das ist die Wohnungsgesellschaft Erkner – hat die idyllische Anlage übernommen. Und das ist nicht nur irgendein Kauf, sondern ein Schritt, der die Erholungsfläche bis mindestens 2030 sichern soll. Das klingt doch nach einer guten Nachricht für die Gartenliebhaber in der Region! Die WGE bietet nun sogar Mietverträge für die 31 Parzellen an. Bei dieser Größe von rund einem Hektar kann man sich wirklich gut vorstellen, wie die Gärten bald in voller Blüte stehen. Ein Parkplatz ist auch da – perfekt für einen Besuch mit der Familie oder Freunden!

Aber halt! So einfach ist es nicht. Der südliche Teil der Anlage ist als „Außenbereich“ klassifiziert. Das bedeutet, dass Bauprojekte hier erschwert sind und eine politische Prüfung durchlaufen müssen. Der nördliche Teil gilt zwar als „Innenbereich“, doch auch hier gibt es Einschränkungen für höhere Bebauung, da das Einfügegebot greift. Bürgermeister Henryk Pilz hat in der Stadtverordnetenversammlung im Mai 2026 bestätigt, dass zum jetzigen Zeitpunkt kein Antrag auf Bauvorhaben vorliegt. Das lässt viel Raum für Spekulationen und Fragen. Was wird aus den Gärten? Und wie sieht die Zukunft der Gartenkolonie wirklich aus?

Erhalt der Erholungsflächen

Die WGE, eine Tochtergesellschaft der Stadt Erkner, verwaltet rund 2600 Wohnungen und hat sich dem Ziel verschrieben, die Gärten als grüne Oasen zu bewahren. Susanne Branding, die Geschäftsführerin, hat den Erwerb der Gartenanlage offiziell bestätigt. So bleibt zu hoffen, dass die Kleingärten nicht nur als Erholungsräume dienen, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur grünen Infrastruktur der Stadt leisten. Kleingärten werden oft als Scharnierfunktion zur Umwelt betrachtet – sie fördern die Biodiversität und bieten Platz für kreative Vereinsaktivitäten, die auch durch die Corona-Pandemie nicht zum Stillstand gekommen sind.

Und apropos Erholungsräume: Wer einen eigenen Garten hat, der muss natürlich auch an die Bewässerung denken. Hier kommt die Wassergebühr ins Spiel. Der Abrechnungszeitraum wird anhand des Trinkwasserverbrauchs ermittelt, und die Schmutzwassergebühr basiert ebenfalls darauf. Eine gute Nachricht für Gartenbesitzer: Wer einen Gartenwasserzähler einbaut, kann die Wassermengen für die Bewässerung oder Poolanlagen, die nicht in die öffentliche Schmutzwasserbeseitigung gelangen, auf Antrag absetzen. Ziemlich praktisch, oder?

Grüne Oasen in Erkner

Die Untersuchung des Kleingartenwesens zeigt, wie wichtig diese Flächen für das Stadtbild sind. Es wird ermittelt, wie gut die Kleingärten angebunden sind – sowohl für die Nutzer als auch für Besucher. Fragen wie die Erreichbarkeit mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln stehen im Raum. Zudem wird die Integration der Kleingartenanlagen in städtische Freiraumkonzepte beleuchtet. Denn schließlich sollen diese Gärten nicht nur grüne Rückzugsorte, sondern auch aktive Teilnehmer am Umweltschutz sein.

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Die Stadt hat ein großes Interesse daran, diese Flächen zu erhalten. Schaut man sich die aktuellen Entwicklungen an, könnte man optimistisch sein. Aber wie sich die Situation wirklich entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Der Markt ist unbeständig und die Anforderungen an Wohnraum in der Region steigen. Die WGE verfolgt zwar eine behutsame Nachverdichtung, aber ob das die Wohnraumsituation tatsächlich verbessert, ist fraglich. Die Zukunft der Gartenkolonie „Neu Seeland“ bleibt spannend und wir dürfen gespannt sein, was die kommenden Jahre bringen.