Heute ist der 3.06.2026, und während die Sonne über Fürstenwalde aufgeht, feiern wir ein ganz besonderes Jubiläum. Die Wohnungswirtschaft Fürstenwalde, besser bekannt als WoWi, blickt auf stolze 35 Jahre Wohnraummodernisierung und Quartiersentwicklung zurück. Gegründet am 30. Mai 1991, inmitten des Umbruchs nach der Wiedervereinigung, hat die WoWi ihren Platz in der Stadtgeschichte mehr als gefestigt. Rund 3.100 Wohn- und 300 Gewerbeeinheiten sowie unzählige Stellplätze, Garagen und Gärten werden hier verwaltet. Aber anstatt groß auf die Pauke zu hauen, liegt der Fokus ganz klar auf Investitionen in laufende Projekte und Modernisierungen – was ja auch irgendwie ganz typisch für die Region ist!
Die WoWi hat sich nicht nur als Verwalter von Wohnraum einen Namen gemacht, sondern bietet auch moderne Dienstleistungen an. Dazu gehören energetische Sanierungen, barrierearmes Wohnen und digitale Serviceangebote. Besonders spannend ist die Einführung der App „Meine WoWi“ – damit können Mietersorgen wie Schadensmeldungen oder Dokumentenzugriffe jetzt ganz einfach vom Handy aus erledigt werden. Klar, die Digitalisierung hat auch hier Einzug gehalten, aber der persönliche Kontakt zu den Mietern bleibt weiterhin ein wichtiges Anliegen. Schließlich sind es die Menschen, die das Zuhause lebendig machen.
Innovative Projekte für ein besseres Wohnen
Ein herausragendes Modernisierungsprojekt befindet sich in der Kunstpfeifergasse, wo 16 mietpreisgebundene Wohnungen für ein Bauvolumen von etwa 1,45 Millionen Euro entstehen. Auch die Wladislaw-Wolkowstraße wird aufgewertet: Hier investiert die WoWi rund 4,2 Millionen Euro in die Fassadendämmung, Balkonsanierungen und Aufzüge. Investitionen, die nicht nur den Wohnkomfort erhöhen, sondern auch zur Werterhaltung der Immobilien beitragen.
Doch das ist nicht alles! Die Herausforderungen des Klimawandels haben auch die WoWi erreicht. Die Idee klimaneutraler Quartiere gewinnt immer mehr an Bedeutung. Laut dem Fraunhofer ISE können durch integrierte Lösungen wie Wärmepumpen und Photovoltaik erhebliche Effizienzgewinne erzielt werden – bis zu 30 Prozent! Und das Beste: Diese Quartierslösungen senken nicht nur die Energiekosten um bis zu 72 Prozent, sondern minimieren auch den CO₂-Ausstoß. Hier zeigt sich, wie gemeinschaftliches Denken und Handeln nachhaltige Vorteile bringen kann.
Klimaneutralität im Fokus
Die Bundesregierung hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt – bis 2045 soll der gesamte Gebäudebestand klimaneutral werden. In Fürstenwalde hat die WoWi die Zeichen der Zeit erkannt. Die Kombination mehrerer Gebäude in einem nachhaltigen Energiesystem ist nicht nur zukunftsweisend, sondern auch notwendig. Pilotprojekte in Städten wie Leipzig-Connewitz oder Marburg-Nordstadt zeigen eindrucksvoll, wie innovative Technologien zur Klimaneutralität führen können. Hier wird nicht nur über Umweltschutz gesprochen, sondern es werden auch Taten gesetzt!
Kommunale Wärmeplanung gibt Hausbesitzern Planungssicherheit, während die WoWi in Zusammenarbeit mit Energieberatern und Stadtplanern aktiv an klimaneutralen Quartieren arbeitet. Die Energieversorgung basiert auf erneuerbaren Energien und intelligenten Steuerungssystemen. Das alles klingt nicht nur gut, das fühlt sich auch gut an – für die Bewohner und die Umwelt.
So bleibt die WoWi ihrer Linie treu: die Menschen im Mittelpunkt, aber auch den Blick auf die Zukunft gerichtet. In einer Zeit, in der alles schneller und digitaler wird, ist es wichtig, dass der Mensch nicht auf der Strecke bleibt. Die WoWi zeigt, dass es auch anders geht – nachhaltig, innovativ und immer mit einem Ohr für die Wünsche der Mieter. Wir dürfen gespannt sein, welche nächsten Schritte die WoWi in den kommenden Jahren gehen wird, denn eines ist klar: die Zukunft fängt jetzt an.