VSG Altglienicke im DFB-Pokal: Ein Sieg mit Hindernissen und die Suche nach dem perfekten Rasen
Die Freude war groß bei der VSG Altglienicke, als sie den Landespokal gegen BFC Dynamo mit 2:1 nach Verlängerung gewannen. Ein echter Krimi, der den Fans ordentlich Herzklopfen bereitete! Doch während die Euphorie über den Sieg noch in der Luft schwebte, stand das nächste große Ereignis schon vor der Tür: Die erste Runde im DFB-Pokal. Gegner? Kein geringerer als der Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg. Das Spiel findet am Montag, dem 24. August, um 18 Uhr statt. Ein echtes Highlight für den kleinen Verein!
Aber halt – da gibt es ein kleines Problem. Die VSG Altglienicke kann nicht im Wunschort Fürstenwalde antreten. Der Grund? Die Spielfeldgröße im Stadion Fürstenwalde entspricht nicht den Vorgaben des DFB, wo mindestens 105 Meter Länge gefordert sind. Anstatt im heimischen Stadion zu spielen, muss das Team ins Amateurstadion von Hertha BSC im Berliner Olympiapark ausweichen. Eine nicht gerade optimale Lösung, aber die Verantwortlichen sind dankbar. Johannes Manske von der Geschäftsleitung äußerte seinen Dank an die Senatsverwaltung, den Olympiapark und Hertha BSC für die Unterstützung. Ein Lichtblick in einer etwas trüben Situation!
Ein Grund zur Empörung
Torsten Mattuschka, der Berater der VSG, zeigt sich hingegen empört über die Umstände. „Es ist einfach nicht nachvollziehbar, warum wir nicht im Stadion Fürstenwalde spielen können!“, äußerte er seine Gedanken. Irgendwie kann man seine Enttäuschung verstehen. Schließlich ist der DFB-Pokal eine große Sache, und die Fans wollen ihr Team in heimischer Atmosphäre unterstützen. Ein kleiner Trost: Ab Sommer 2025 wird die VSG dann tatsächlich nach Fürstenwalde ausweichen, da es in Berlin kein geeignetes Stadion gibt. So schließt sich der Kreis, aber die Vorfreude könnte trüben, wenn man nicht im eigenen Stadion spielen kann.
Fußballinfrastruktur im Blick
Aber nicht nur die VSG Altglienicke hat mit infrastrukturellen Problemen zu kämpfen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat kürzlich Leitlinien zum integrierten Pflanzenschutz veröffentlicht. Diese sind besonders für Vereine, Kommunen und Firmen von Bedeutung, die Fußballrasen pflegen. Eine gepflegte Spielfläche ist schließlich entscheidend für den Sportbetrieb. Die Broschüre, die 20 Seiten umfasst, gibt Antworten auf Fragen zu Pflanzenkrankheiten, Schädlingen und unerwünschten Pflanzenarten. Auf eine gedruckte Version wurde aus ökologischen Gründen verzichtet – ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich finde. Das Ziel ist klar: Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln soll auf ein notwendiges Maß beschränkt werden. Die Leitlinien orientieren sich an der EU-Richtlinie 2009/128/EG und dem Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz (NAP).
Auf die Frage, wie die Rasenplätze bestmöglich gepflegt werden können, gibt es durch die DFB-AG Rasen unter Leitung von Dr. Paul Baader klare Antworten. Diese Informationen sind wertvoll für alle, die sich um die Pflege der Rasenplätze kümmern. Denn am Ende ist der Fußball nur so gut wie sein Spielfeld!
