Die Ökofilmtour ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Brandenburg und bietet in diesem Jahr wieder spannende Einblicke in die Welt der Umwelt- und Naturdokumentationen. Am 4. März 2026 wird in der Karthanehalle in Bad Wilsnack der Dokumentarfilm „Marias Garten – Ein ökologisches Paradies auf Märkischem Sand“ gezeigt, der die faszinierende Geschichte von Maria Giménez erzählt. Diese bildende Künstlerin, die ohne landwirtschaftliche Vorkenntnisse in Brandenburg 300 Hektar Ackerland übernahm, hat mit der Gründung von „Wilmar’s Gärten“ ein Bio-Gartenprojekt ins Leben gerufen, das in Berliner Märkten und Sternerestaurants sehr gefragt ist. Neben diesem Film wird ebenfalls „Wildes Essen vom Straßenrand“ präsentiert, der sich mit der Kunst des Sammelns und Zubereitens von wilden Kräutern und Gemüse auseinandersetzt.

Die Veranstaltung in Bad Wilsnack wird in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und der Stadtbibliothek Bad Wilsnack organisiert. Nach der Filmvorführung erwartet die Besucher ein moderiertes Filmgespräch, um zentrale Themen des Films und aktuelle Naturschutzprojekte in der Region zu diskutieren. In diesem Jahr zeigt die Ökofilmtour 2026 eine Vielzahl von Filmen an bis zu 70 Orten in Brandenburg, was sie zum längsten Filmfestival Deutschlands macht. Es findet von Januar bis April statt und zieht jährlich 8.000 bis 10.000 Besucher an.

Ein Blick auf „Marias Garten“

„Marias Garten“ thematisiert die Transformation von kargem Land in ein blühendes Bio-Paradies. Maria Giménez hat nicht nur einen ökologischen Garten erschaffen, sondern auch ein Netzwerk von Gärtnerinnen und Gärtnern aus aller Welt angezogen. Ihr Projekt zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Landwirtschaft und kreative Ideen Hand in Hand gehen können. Die Produkte aus „Wilmar’s Gärten“ finden nicht nur Anklang in der Berliner Gastronomie, sondern sind auch ein Beispiel dafür, wie lokale Landwirtschaft zur Förderung der Biodiversität beitragen kann.

Die Ökofilmtour im Überblick

Seit der Gründung im Jahr 2006 widmet sich die Ökofilmtour dem Umweltschutz und der Aufklärung der Öffentlichkeit über die Klimakrise. Rund 200 Mitveranstaltende wählen die Filme aus und bereiten spannende Publikumsgespräche mit Experten vor. Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen zum Mitdenken und Mitmachen zu bewegen. Dies geschieht nicht nur durch die Filmvorführungen, sondern auch durch die Gesprächsrunden mit Experten, die nach den Vorstellungen stattfinden. Besonders hervorzuheben ist, dass die Hälfte der gezeigten Filme auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet ist, was den partizipativen Ansatz des Festivals unterstreicht.

Für die interessierten Besucher in Storkow findet am 26. März 2026 die Veranstaltung „Marias Garten – ein ökologisches Paradies auf märkischem Sand“ statt. Diskussionspartnerin ist Maria Sader von Auf Grün geht’s LOS e.V. und Happy Landscape, die mit ihren Ideen und Erfahrungen in der nachhaltigen Landwirtschaft wertvolle Impulse liefern wird. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden sind jedoch erwünscht, um die Fortführung solcher Projekte zu unterstützen. Der Veranstaltungsort ist die Burg Storkow, Schloßstr. 6, 15859 Storkow (Mark).

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Die Ökofilmtour ist nicht nur ein Festival, sondern auch ein Beitrag zur Bewusstseinsbildung über die Schönheit der Natur und die Herausforderungen, vor denen wir stehen. Mit Filmen wie „Marias Garten“ und „Wildes Essen vom Straßenrand“ wird ein breites Spektrum an Themen abgedeckt, die sowohl informativ als auch inspirierend sind. Wer sich für Natur, Umwelt und nachhaltige Entwicklung interessiert, sollte diese Veranstaltungen nicht verpassen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Ökofilmtour und den jeweiligen Veranstaltern: Storkow Mark und LFU Brandenburg.