Cottbus schlägt Rekorde: 2.173 Schwimmer beim 24-Stunden-Schwimmen!
Am vergangenen Wochenende hieß es im Bad Lagune Cottbus wieder „Schwimmflossen an und durch!“. Das 25. 24-Stunden-Schwimmen lockte insgesamt 2.173 Schwimmerinnen und Schwimmer, die sich in den Wettkampf stürzten und bei teils kühlen Temperaturen eine bemerkenswerte Strecke von 5.661,9 Kilometern zurücklegten. Das Event fand von 14. bis 15. November 2025 statt und festigte seinen Status als Highlight im sportlichen Jahreskalender der Region. „Wir freuen uns über den großen Ansturm und die hervorragenden Leistungen unserer Teilnehmer“, bemerkte Alexandra Berger, Geschäftsführerin der Lagune.
Diese Teilnehmerzahl stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr dar. 2024 waren es nur 1.834 Schwimmer, die eine Gesamtstrecke von 4.692,3 Kilometern zurücklegten. Hunderte von Vorschulkindern, Schulklassen, Vereinen sowie Einzelkämpfern nahmen an diesem Spektakel teil, das nicht nur durch den sportlichen Ehrgeiz, sondern auch durch die Gemeinschaft und den Spaß am Wasser geprägt war.
Beeindruckende individuelle Leistungen
Die Teilnehmer waren im Alter von 5 bis 84 Jahren – ein Altersspektrum, das eindrucksvoll zeigt, wie generationsübergreifend das Schwimmen als Sport geschätzt wird. Der beste Einzelstarter dieses Jahres war Marco Klepel, der mit einer unglaublichen Distanz von 44 Kilometern den vordersten Platz für sich beanspruchte. Die Urkunden für die Teilnehmer sind bereits gedruckt und liegen bis zum 21. November im Kassenbereich der Lagune zur Abholung bereit.
Besonders hervorzuheben sind die Einzelwertungen:
- Frauen bis 49 Jahre: Christiane Wolf – 28.200 Meter, Vanessa Böhmeke – 26.700 Meter, Hannah Greiner – 25.000 Meter
- Männer bis 49 Jahre: Marco Klepel – 44.000 Meter, Dominic Miethling – 25.000 Meter, Maik Böhmeke – 21.500 Meter
- Frauen ab 50 Jahre: Grit Göckeritz – 25.000 Meter, Ute Helbig – 21.100 Meter, Claudia Schneider – 16.500 Meter
- Männer ab 50 Jahre: Maik Kocksch – 35.000 Meter, Julian Stöbe – 18.800 Meter, Rudolf Reiter – 12.500 Meter
Schulen, Vereine und Firmen im Wettkampf
Die Schulen und Vereine wurden ebenfalls kritisch beäugt. So benötigte die Regine-Hildebrandt-Grundschule achtbar 232.700 Meter, während das Pückler-Gymnasium mit 670.100 Metern die Sekundarstufe anführte. Bei den Vereinswertungen triumphierte der PSV Cottbus 90 mit einer Strecke von 309.900 Metern, dicht gefolgt von weiteren lokalen Herzensprojekten.
In der Unternehmenswertung stach das Team Hagen hervor, das mit einem bemerkenswerten Durchschnitt von 9.467 Metern pro Person den Firmenpokal mit nach Hause nahm. Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem sicherte sich den OstSEE-Pokal für die größte Gesamtstrecke und freute sich über stolze 177.900 Meter aus 68 Teilnehmenden.
Die DLRG Cottbus, die die Veranstaltung organisiert hat, konnte einen Anstieg der Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Das Schwimmen ist in Deutschland eine hochgeschätzte Sportart, wie auch die Statistiken zeigen, die rund 5,6 Millionen Menschen angeben, sich für Schwimmen zu interessieren. Die DLRG warnt dennoch vor einer sinkenden Schwimmfähigkeit, was die Bedeutung solcher Veranstaltungen umso mehr unterstreicht.
Für die nächste Runde um die begehrten Pokale und Urkunden können sich Interessierte bereits auf das kommende 24-Stunden-Schwimmen freuen, welches im Jahr 2026 vom 13. bis 14. November stattfinden wird. Die Urkunden können bis zum 27. November 2025 im Kassenbereich der Lagune abgeholt werden.
Wie die Organisation der DLRG Cottbus blickt auch Deutschland auf eine tragende Rolle im Schwimmsport, sowohl im Freizeitbereich als auch auf höchster Wettkampfebene. Das 24-Stunden-Schwimmen in Cottbus ist somit nicht nur ein Sportevent, sondern bringt die Gemeinschaft zusammen und fördert das Interesse an einer der beliebtesten Sportarten unseres Landes. Die spannende Frage bleibt: Wer wird beim nächsten Mal den Rekord brechen?
Für mehr Informationen zu den Ergebnissen und zur Pokalübergabe am 24. November im Stadthaus Cottbus, empfiehlt sich ein Besuch der Seiten von Niederlausitz Aktuell und Märkischer Bote.
Ein volles Hallenbad ist nicht nur ein Zeichen für den Erfolg eines Events, sondern auch für die Begeisterung, die eine Sportart hervorrufen kann. Der Blick auf die nächsten 24 Stunden Schwimmen im Jahr 2026 lässt auf mehr spannende Wettkämpfe hoffen.
