In Cottbus stehen die Zeichen auf Fußball – und das nicht nur irgendwie, sondern richtig. Am Sonntag, dem 16. Mai 2026, wird es ernst, denn das Ostderby gegen Erzgebirge Aue steht an. Die Vorfreude ist groß, doch es gibt auch einige Wolken am Himmel, die den Trainer Pele Wollitz betreffen. Der 60-Jährige hat sich am Freitagmorgen krankgemeldet und konnte somit nicht am Training teilnehmen. Co-Trainer Tobias Röder hat kurzerhand die Zügel in die Hand genommen und das Training geleitet. Es bleibt abzuwarten, ob Wollitz am Samstag zum Abschlusstraining erscheinen wird. Der Energie-Pressesprecher Stefan Scharfenberg-Hecht zeigt sich optimistisch und glaubt daran, dass Wollitz das Team in Aue betreuen kann.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht nur das Derby, das die Gemüter erhitzt. Nach dem letzten Ligaspiel, das gegen Wehen Wiesbaden ausgetragen wurde, hat das Team von Energie Cottbus noch die Erinnerung an das Hinspiel gegen Regensburg, das mit einer Führung von 2:0 begann, aber letztlich nur 2:2 endete. Diesmal soll der Fokus klar auf dem eigenen Spiel liegen und nicht auf den Ergebnissen anderer Teams. Regensburg wird ebenfalls befreit aufspielen, schließlich haben sie letzte Woche gegen Waldhof Mannheim verloren. Da ist also ordentlich Zündstoff im Spiel.

Verletzungspech und Comebacks

Ein weiteres Thema sind die verletzten Spieler. Leon Guwara fehlt weiterhin wegen einer Oberschenkelverletzung. Das ist bitter, vor allem, weil die Mannschaft dringend auf jeden fitten Spieler angewiesen ist. Doch es gibt auch Lichtblicke: King Axel Borgmann und Tolcay Cigerci sind nach ihrer fünften Gelben Karte wieder spielberechtigt. Das könnte dem Team einen Schub geben. Auf der anderen Seite muss SSV-Coach Sascha Hildmann auf gleich drei Spieler verzichten, die wegen muskulärer Probleme ausfallen. Malte Karbstein, Phil Beckhoff und Lucas Hermes werden am Sonntag nicht auf dem Platz stehen. Da kann man nur hoffen, dass sich die Verletzungswelle bald beruhigt, denn die Statistik aus dem VBG-Sportreport spricht eine deutliche Sprache: Verletzungen sind ein großes Thema im deutschen Profisport und können nicht nur die Leistung eines Teams beeinträchtigen, sondern auch die Karriere eines Spielers gefährden.

Das Jahnstadion wird voraussichtlich ausverkauft sein, und das könnte Energie Cottbus einen zusätzlichen Schub geben. Die Fans werden ihre Mannschaft lautstark unterstützen, und so manch ein Spieler wird von dieser Energie profitieren. Es sind die kleinen Dinge, die im Fußball die entscheidenden Unterschiede machen können. Gerade in einem Derby, wo Emotionen hochkochen und jede Minute zählt, ist das Publikum ein wichtiger Faktor. Wenn die Fans hinter ihrer Mannschaft stehen, kann das alles verändern.

Die Partie gegen Erzgebirge Aue wird also mit Spannung erwartet. Ob Pele Wollitz am Ende auf der Trainerbank sitzen kann oder nicht, das wird sich zeigen. In jedem Fall wird das Team alles daran setzen, um den Platz als Sieger zu verlassen – und vielleicht auch den ein oder anderen Rückstand in einen Sieg zu verwandeln, ganz nach dem Vorbild des großen FC Bayern. Die Fußballwelt bleibt gespannt auf das kommende Duell!

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