Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ist bereit, etwas ganz Neues zu wagen. Ab dem kommenden Herbst wird sie erstmals Lehrkräfte für das Fach Sorbisch/Wendisch in der Grundschule ausbilden. Das ist spannend, oder? Ganze zwölf Studienplätze sind geplant und – Überraschung! – die Universität hat bereits zwölf Bewerbungen erhalten. Das zeigt, dass es ein starkes Interesse gibt! Das Ziel ist klar: Die lang bedrohte Minderheitensprache Sorbisch/Wendisch in der Lausitz vor dem Aussterben zu bewahren. Kultur-Staatssekretär Tobias Dünow (SPD) sieht in diesem Studienangebot ein „Experiment“ und ein starkes Signal für die Sicherung der sorbisch/wendischen Sprache und Kultur. Was für eine aufregende Zeit für die Region!

In der Lausitz leben rund 60.000 Sorben und Wenden, und der Schutz ihrer Kultur ist sogar in der Verfassung des Landes Brandenburg verankert. Die BTU zeigt sich mit der Nachfrage rundum zufrieden und erwartet eine hohe Annahmequote der Studieninteressierten. Für die Fächerkombinationen Mathe/Sorbisch-Wendisch und Deutsch/Sorbisch-Wendisch haben sich bereits neun und drei Bewerber gemeldet. Um sich für das Studium zu qualifizieren, müssen die Bewerber das Sprachniveau B1 in Niedersorbisch nachweisen – ganz wichtig, um im Alltag kommunizieren zu können!

Ein Zeichen für die Zukunft der Sorben

Und es geht noch weiter! Ab dem Wintersemester 2026/27 wird am Campus Senftenberg/Zły Komorow das Zweitfach Sorbisch/Wendisch im Bachelorstudiengang Lehramt Primarstufe angeboten. Dies ist die erste grundständige Ausbildung von Grundschullehrkräften für dieses Fach in Brandenburg. Eine gemeinsame Pressemeldung, die am 10. April 2026 veröffentlicht wurde, kündigte diese aufregende Neuigkeit an. Auch der Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden (RASW) und das Sorbische Institut sind an diesem Projekt beteiligt. Der Bedarf an Sorbisch/Wendisch-Lehrkräften ist groß, und diese Initiative könnte genau das liefern, was gebraucht wird.

Das Studium wird praxisintegriert konzipiert, und es gibt die Möglichkeit, in einem dualen Masterstudium fortzufahren. Studierende haben die Wahl zwischen Mathematik – Sorbisch/Wendisch oder Deutsch – Sorbisch/Wendisch. Jährlich sind zwölf Studienplätze vorgesehen, aufgeteilt in sechs pro Kombination. Die schulische Praxis wird über WITAJ-Schulen und andere Einrichtungen gesichert, die Sorbisch/Wendisch als Fremdsprache anbieten. Das alles klingt nach einer tollen Gelegenheit, oder?

Ein wichtiger Schritt zur Sprach- und Kulturförderung

Das Studienangebot wurde in enger Abstimmung zwischen verschiedenen Institutionen entwickelt. Und das alles geschieht, während das Land Brandenburg jährlich etwa 4,9 Millionen Euro für die Stiftung für das sorbische Volk bereitstellt. Ab 2027 sollen sogar Brückenkurse und Propädeutika für Neusprecher angeboten werden, um den Zugang zu erleichtern. Ein kluger Schritt, um die Sprachkenntnisse zu fördern und das Interesse an der sorbischen Kultur zu wecken!

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Die Sorben und Wenden, die seit etwa 1.500 Jahren in der Lausitz ansässig sind, haben ihre Sprache und Kultur trotz vieler Herausforderungen bewahrt. Es ist ein echtes Erbe, das nicht verloren gehen sollte. Die niedersorbische Sprache ist in Deutschland als Minderheitensprache anerkannt, und ihr Schutz ist in der Landesverfassung von Brandenburg festgeschrieben. Das ist nicht nur wichtig für die Sorben selbst, sondern auch für die kulturelle Vielfalt in Deutschland insgesamt.

Ehrlich gesagt, es ist erfrischend zu sehen, wie Bildung und kulturelles Erbe Hand in Hand gehen können, oder? Wer hätte gedacht, dass ein Studiengang, der sich mit einer so spezifischen Sprache beschäftigt, so viel Begeisterung auslösen kann? Lassen wir uns überraschen, wie sich diese Initiative entwickeln wird – und welche Geschichten wir in Zukunft von den neuen Lehrkräften hören werden!