Am Dienstagabend, dem 11. Juni 2025, gab es an der Elbe-Fähre Sandau einen besorgniserregenden Vorfall. Nachdem ein Auto von der Fähre rollte, landete es im Fluss und trieb etwa 150 Meter flussabwärts, bevor es sank. Laut der Wasserschutzpolizei wird von einem Bremsversagen des Fahrzeugs ausgegangen. Der Fahrer konnte jedoch rechtzeitig fliehen und blieb unverletzt, muss sich jedoch frisch nach dem Vorfall im Wasser schütteln, da er durchnässt war. MDR berichtet über das Geschehene und die laufenden Maßnahmen zur Bergung des Fahrzeugs, die für den Mittwoch geplant ist.

Die Bergungsaktion wird von Polizei, Feuerwehr und DLRG begleitet, wobei auch Taucher zum Einsatz kommen, um das Auto unter Wasser zu sichern. Glücklicherweise gab es bisher keine Öl- oder Kraftstoffaustritte festgestellt, was das Schlimmste für die Umwelt verhindert. Während des gesamten Vorfalls blieb die Fähre in Betrieb, allerdings ist der Schiffsverkehr auf der Elbe in diesem Abschnitt gesperrt.

Ein weiterer Vorfall an der Elbe

Zusätzlich ereignete sich am gleichen Tag ein weiterer Zwischenfall an der Elbfähre in Zahna-Elster. Hier kam es zu einer Kollision zwischen einer Fähre und einem Paddelboot. Eine Person fiel in die Elbe und konnte schnell von dem Fährführer mit einem Beiboot gerettet werden. Der Gerettete hatte Glück im Unglück und war nur leicht unterkühlt, berichtet MDR.

Die Vorfälle an den Fähren sind sicherlich nicht das, was man sich wünscht, besonders an einem schönen Sommerabend. Doch sie zeigen deutlich, wie wichtig Sicherheitsmaßnahmen und die Aufmerksamkeit der Operatoren sind. Ein Blick in andere Regionen, wie dem Norddeich, wo ein E-Katamaran mit einem anderen Fährschiff kollidierte, bringt zusätzliche Erkenntnisse: Hier blieben Passagiere und Besatzung unversehrt, und die Kollision hatte keine Auswirkungen auf den Verkehr zu den ostfriesischen Inseln.Dienst Niedersachsen berichtet, dass das geschädigte Schiff bereits begutachtet wurde und auch keine Umweltschäden festgestellt werden konnten.

Diese Ereignisse werfen Fragen auf, wie es um die Sicherheit auf unseren Gewässern bestellt ist und ob es nicht nötig wäre, die Unfallprävention weiter zu optimieren. Die Einsätze der Wasserpolizei werden fortgesetzt, und man bleibt gespannt, welche Erkenntnisse die Ermittlungen bringen werden.

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