Breitbandausbau in Elbe-Elster: Spatenstich für Glasfaser-Hochgeschwindigkeit!
Ein großer Schritt in Richtung digitaler Zukunft steht bevor: Am Montag fand der Spatenstich für den Breitbandausbau in Reichenhain, im Landkreis Elbe-Elster, statt. Dies war der zweite Spatenstich für das umfassende Projekt, das die Region mit schnellem Internet versorgen soll und vor allem die zahlreichen „grauen Flecken“ beseitigen möchte, in denen die Downloadraten weit unterhalb des aktuellen Standes liegen. Das berichtet rbb24.
Im nördlichen Teil des Landkreises wurde bereits am 1. Oktober der erste Spatenstich gesetzt, was rund 11.300 Adressen in den Genuss schnellerer Internetverbindungen bringen wird. Der südliche Teil, der nun in Reichenhain ins Boot geholt wird, umfasst zusätzlich etwa 13.700 Adressen. Ein echtes Gewinnspiel also für die Anwohner, die von nun an auf gigabitfähige Anschlüsse hoffen dürfen.
Ein ambitioniertes Projekt
Das Ziel des Projektes, für das knapp 37 Millionen Euro veranschlagt sind – wovon 11 Millionen vom Bund und 26 Millionen vom Land Brandenburg kommen – ist die flächendeckende Bereitstellung von hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Angeschlossen werden dabei Gemeinden wie Elsterland, Plessa, Schradenland (außer Großthiemig), Röderland und Teile von Elsterwerda. Für Haushalte, die bislang mit Downloadgeschwindigkeiten unter 200 Mbit/s auskommen müssen und für die kein Anbieter eigenwirtschaftlich ausbaut, ist der Glasfaserausbau sogar kostenlos.
Die Bauarbeiten sind ambitioniert und sollen bis 2028 abgeschlossen sein. Nach der Fertigstellung und der anschließenden Aktivierung der Anschlüsse erwarten die Verantwortlichen, dass über 25.000 Adressen von schnellen Internetverbindungen profitieren können. Das ist durchaus etwas, worauf die Region stolz sein kann und was für viele ein Grund zur Freude und vielleicht auch zum Feiern darstellt.
Was erwartet die Bürger:innen?
Die Glasfaseranschlüsse sollen direkt bis in die Häuser gelegt werden, auch wenn die Tarife noch nicht sofort gebucht werden können. Diese Übergangsphase könnte für einige Hauseigentümer eine Erleichterung darstellen, denn sie sparen sich die Sorge um aufwändige Installation und technische Probleme. Wer Geduld hat, wird am Ende mit besten Verbindungen belohnt.
Ein gutes Händchen haben die Verantwortlichen in Brandenburg auf jeden Fall bewiesen, denn der Bedarf an schnellem Internet ist aktuell so hoch wie nie. In Zeiten von Homeoffice, Online-Lernen und Streaming-Diensten ist eine gute Internetanbindung kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit. Es ist spannend zu sehen, wie sich die digitale Landschaft in unserer Region in den kommenden Jahren entwickeln wird, und es bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen.
Die Vorfreude auf den Breitbandausbau ist spürbar. Anwohner und Unternehmer warten gespannt darauf, wie sich die neue Infrastruktur auf ihre Möglichkeiten auswirken wird. Fest steht: Hier wird nicht nur am Netz, sondern auch an der Zukunft gearbeitet.
