Das 16. Finsterwalder Kammermusikfestival hat vom 6. bis 22. März 2026 unter dem Motto „Sehnsucht“ stattgefunden. Die Veranstaltung erfreute sich nicht nur zahlreicher Besucher, sondern auch einer hohen Auslastung, was die positive Bilanz der Veranstalter unterstreicht. Der krönende Abschluss fand am 22. März in der Kulturweberei Finsterwalde statt, wo das Abschlusskonzert vom Weimarer Klavierquartett mit Werken von Fanny Hensel, Dora Pejačević und Robert Schumann gestaltet wurde. Das Konzert war ausverkauft und bot ein emotionales Erlebnis für die Zuhörer.

Die Eröffnung des Festivals am 6. März übernahm das Sinopoli Quartett, das mit dem „Amerikanischen Quartett“ von Antonín Dvořák das Publikum begeisterte. Im Verlauf der zwei Wochen fanden zahlreiche weitere Konzerte statt, darunter ein Klavierduo mit Werken von Franz Schubert, Franz Liszt und Claude Debussy. Das zweite Festivalwochenende beinhaltete Auftritte des accio piano trio aus Salzburg sowie des Ensemble Quatuor Blanc, das mit seinen einzigartigen Arrangements, wie einer Bearbeitung der Streicherserenade von Dvořák, auf sich aufmerksam machte.

Highlights und besondere Programme

Ein besonderes Highlight war das Tango Concerto, das die Sehnsucht nach der Ferne thematisierte. Außerdem fanden am 16. März zwei Kinderkonzerte statt, an denen rund 600 Kinder aus Schulen und Kitas teilnahmen. Der Liederabend am 20. März mit Pianist Frank Immo Zichner und Sopranistin Mirella Hagen, unterstützt von Klarinettistin Shelly Ezra, bot ein weiteres musikalisches Erlebnis, bei dem Werke von Mendelssohn, Schumann, Schubert, Brahms und Hugo Wolf zur Aufführung kamen.

Das Ensemble Quatuor Blanc, das aus Hans-Christian Jaenicke (Violine), Goran Lazarevic (Akkordeon), Salome Jijeishvili (Klavier) und Julian Eingang (Kontrabass) besteht, brachte nicht nur die Musik von Dvořák, sondern auch eigene Kompositionen von Jaenicke zur Aufführung. Jaenicke hat bereits mit namhaften Ensembles wie dem Oh-Ton-Ensemble Oldenburg unter Dirigent David Coleman konzertiert. Lazarevic, ein international aktiver Akkordeonist, hat mit Musikern aus vielen verschiedenen Ländern zusammengearbeitet, während die georgische Konzertpianistin Jijeishvili schon in jungen Jahren mit einem Mozart-Klavierkonzert auf sich aufmerksam machte. Julian Eingang ist für seine Arbeiten in Jazz und Neuer Musik bekannt und hat internationale Aufmerksamkeit durch seine CD-Veröffentlichungen erhalten.

Ausblick auf das nächste Festival

Die Planungen für das 17. Kammermusikfestival im Jahr 2027 unter dem Motto „Virtuos“ haben bereits begonnen. Dieses Festival wird mit großer Vorfreude erwartet, und die Veranstalter sind bestrebt, das hohe Niveau und die Vielfalt der Programme aus dem aktuellen Jahr beizubehalten. Die Unterstützung durch die Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe Elster Land“, den Landkreis Elbe Elster, das Land Brandenburg sowie den Verein Kulturfeste im Land Brandenburg und weitere Partner und Förderer spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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Das Finsterwalder Kammermusikfestival hat sich somit als ein bedeutendes kulturelles Ereignis in der Region etabliert, das nicht nur Musikliebhaber anzieht, sondern auch als Plattform für junge Talente dient. Die Mischung aus klassischen Werken und innovativen Arrangements macht das Festival zu einer attraktiven Veranstaltung für alle Altersgruppen und fördert das Interesse an klassischer Musik in der breiten Öffentlichkeit. Um mehr über dieses Event und die kommenden Festivals zu erfahren, besuchen Sie bitte die offizielle Seite oder die Website der Kulturfeste.