Dresdener Straße in Finsterwalde: Vollsperrung ab Montag angekündigt!
In Finsterwalde wird es ab dem kommenden Montag, den 13. Oktober 2025, wieder richtig turbulent: Die Dresdener Straße wird zwischen der Margaretenstraße und der Hertastraße bis voraussichtlich zum 30. Oktober komplett gesperrt. Grund für die Verkehrseinschränkungen sind die Arbeiten zum Anschluss eines neuen Regenwasserschachts an den Kanal. Der betroffene Abschnitt umfasst die Hausnummern 126 bis 132, einschließlich der Einmündungen der Margaretenstraße und Hertastraße.
Für die Autofahrer bleibt die Zufahrt bis zur Pestalozzistraße und zum Grenzweg während der Sperrung offen. Über denörtlicher Verkehr wird um Drößig herumgeleitet, wo die entsprechenden Schilder bereits aufgestellt sind. Fußgänger und Radfahrer hingegen können den Bereich weiterhin passieren, sodass ein gewisses Maß an Mobilität erhalten bleibt.
Baustellen-Chaos in der Stadt
Doch das ist bei Weitem nicht die einzige Baustelle in Finsterwalde. Bereits seit dem 1. September 2025 ist die Naundorfer Straße zwischen Moritzstraße und Oscar-Kjellberg-Straße voll gesperrt. Hier werden die Gas- und Trinkwasserleitungen erneuert, wobei die Bauarbeiten voraussichtlich bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen werden. Der Fußverkehr bleibt während dieser Zeit gesichert, aber auch hier wird um Verständnis für die Verkehrseinschränkungen gebeten.
Die Tiefbauarbeiten übernimmt die Hoch- und Tiefbau Grünberg GmbH (HTG), während die Stadtwerke Finsterwalde GmbH kontinuierlich über den Fortschritt informieren und bei Fragen zur Verfügung stehen.
Fördermittel für die Stadtentwicklung
Inmitten des Baustellen-Chaos gibt es auch positive Nachrichten für Finsterwalde: Bauminister Rainer Genilke hat der Stadt Fördermittel in Höhe von 420.000 Euro für mehrere wichtige Projekte übergeben. Die Mittel stammen aus dem Programm „Lebendige Zentren“ des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, das brandenburgische Städte bei der Entwicklung ihrer historischen Altstädte unterstützt, um die Attraktivität der Zentren zu steigern und den Strukturwandel voranzutreiben.
Die Fördermittel sollen konkret für die Sanierung der ehemaligen Schäfer’schen Tuchfabrik sowie der Doppelturnhalle der Grundschule Stadtmitte verwendet werden. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die denkmalgerechte Fassadensanierung und die Installation einer Photovoltaikanlage. Die Stadt Finsterwalde hat in den vergangenen 30 Jahren bereits rund 43,7 Millionen Euro für verschiedene Stadtentwicklungsprojekte erhalten, was die Bedeutung dieser finanziellen Unterstützung unterstreicht.
In einer Zeit, in der Sanierung und Entwicklung hoch im Kurs stehen, bleibt abzuwarten, wie die Bürger:innen mit den Baustellen und Verkehrseinschränkungen umgehen werden. Eines steht fest: Finsterwalde hat das Potential, sich durch diese Entwicklungen weiter zu entfalten und attraktiver zu werden.
