Heute, am 8. Juni 2026, gibt es in Herzberg (Elster) mal wieder einen Blitzer, der die Autofahrer auf der Dresdener Straße in der Postleitzahl 04916 auf Trab hält. Um 11:26 Uhr wurde der mobile Blitzer gemeldet, und das Tempolimit liegt hier bei 60 km/h. Wer da über die Stränge schlägt, könnte schnell in die Bredouille kommen – und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Die Straßenverkehrsordnung hat es in sich, und Geschwindigkeitsüberschreitungen sind einer der Hauptverursacher von Verkehrsunfällen. In Deutschland gibt es mehr als 4.500 stationäre und mobile Blitzer. Während stationäre Blitzer oft an kritischen Punkten wie Schulen oder gefährlichen Kreuzungen installiert sind, suchen mobile Blitzer ständig neue Standorte, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Autofahrer sollten also immer auf der Hut sein!
Die Tücken der Geschwindigkeitskontrollen
Ein weiteres Beispiel für die Schnelligkeit, mit der sich Blitzerstandorte ändern können, ist die Kontrolle in Großtreben-Zwethau, die bereits am 19. November 2025 um 06:55 Uhr gemeldet wurde. Hier galt ein Tempolimit von nur 30 km/h – und ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere Fahrer da ins Schwitzen geraten ist. Wer hier nicht aufpasst, wird schnell zur Kasse gebeten. Die Bußgelder sind kein Spaß: Schon bei 21 km/h zu schnell außerorts gibt es 70 Euro und einen Punkt in Flensburg. Bei 41 km/h zu schnell sind es gar 160 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Ziemlich bitter, oder?
Doch die Regelungen sind nicht nur für die „Raser“ unter uns gedacht. Sie sollen auch dazu beitragen, potenzielle Unfälle zu verhindern. Besonders erschreckend sind die Toleranzwerte für Blitzermessungen: Fährt man unter 100 km/h gibt’s einen Abzug von 3 km/h, bei Geschwindigkeiten über 100 km/h sind es üblicherweise 3 Prozent. Damit bleibt der Fahrer vielleicht nicht ganz ungeschoren, aber ein bisschen Luft hat er schon.
Tipps zur Vermeidung von Bußgeldern
Ehrlich gesagt, es lohnt sich immer, die Geschwindigkeit im Auge zu behalten. Nicht nur, um Geld zu sparen, sondern auch um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Es ist erstaunlich, wie schnell man bei einer kleinen Unachtsamkeit in den Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung geraten kann. Und wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich selbst schon in der Eile war – das kann jedem passieren.
Also, was können wir tun, um das Risiko zu minimieren? Hier ein paar Tipps: Augen auf, besonders an Stellen, wo Kinder spielen könnten oder wo die Geschwindigkeitsbegrenzung plötzlich sinkt. Und vielleicht ein bisschen Geduld aufbringen – es ist besser, etwas langsamer anzukommen, als mit einem blauen Brief von der Behörde nach Hause fahren zu müssen.
In diesem Sinne, lasst uns sicher auf den Straßen von Herzberg (Elster) unterwegs sein – und die Blitzer im Auge behalten! Es gibt schließlich nichts Schöneres, als nach einem langen Tag ohne Sorgen nach Hause zu kommen.