Heute ist der 6.07.2026 und in Oberspreewald-Lausitz gibt es Grund zur Freude und auch ein wenig zur Nachdenklichkeit. Die Abiturientinnen und Abiturienten in Brandenburg haben ihre Prüfungen hinter sich gebracht und die Ergebnisse sind da. 9.555 junge Menschen haben ihr Abiturzeugnis erhalten. Das klingt doch schon mal gut, oder? Die Bestehensquote liegt bei 92,9 Prozent. Das ist zwar ein kleiner Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, aber hey, das ist immer noch eine stolze Zahl!

Die Durchschnittsnote bleibt stabil bei 2,2. Das zeigt, dass die Schüler und Schülerinnen durchweg gut abgeschnitten haben. Besonders hervorzuheben ist, dass 297 Absolventinnen und Absolventen die Bestnote 1,0 erreichen konnten, auch wenn das etwas weniger ist als im Vorjahr (337). In Südbrandenburg traten insgesamt 2.088 Schülerinnen und Schüler zur Prüfung an, was etwa 20 % aller Abiturienten in Brandenburg ausmacht. Von diesen haben 1.905 die Prüfung bestanden, darunter 63 mit der Traumnote 1,0. Das sind doch echte Leistungsträger!

Die regionalen Unterschiede

Wenn wir einen genaueren Blick auf die einzelnen Regionen werfen, wird es spannend. In Cottbus etwa traten 483 junge Menschen zur Prüfung an, von denen 426 bestanden – das ergibt eine Bestehensquote von 88,2 %. Die Durchschnittsnote liegt bei 2,2 und 18 Absolventen konnten sich über die Bestnote 1,0 freuen. Im Vergleich dazu sieht es in Oberspreewald-Lausitz nicht ganz so rosig aus: Hier betrug die Bestehensquote 87,7 % bei 228 Angetretenen, nur 200 haben bestanden. Immerhin gab es 3 mit der Note 1,0.

Die besten Ergebnisse erzielte der Landkreis Elbe-Elster mit einer beeindruckenden Bestehensquote von 94,0 % und dem höchsten Anteil an Noten zwischen 1,0 und 1,9 – das sind stolze 38,6 %. Das zeigt, dass es hier wirklich gute Schulen gibt. In Dahme-Spreewald schnitten die Schüler ebenfalls gut ab: 795 Angetretene, 733 Bestanden, und 23 mit der Bestnote 1,0 – hier sieht die Bilanz schon deutlich besser aus. Und auch in Spree-Neiße war die Bestehensquote mit 93,6 % erfreulich hoch.

Die Prüfungen und der Ausblick

Die schriftlichen Prüfungen fanden in zehn Fächern zentral statt, und in 29 Fächern wurden die Prüfungen dezentral organisiert. Das klingt alles ganz gut organisiert und verlief ohne besondere Vorkommnisse. Bildungsminister Gordon Hoffmann lobte die Abiturienten für ihre Disziplin und ihr Durchhaltevermögen. Doch es gibt auch Herausforderungen, denn Brandenburg steht vor einem schwierigen Schuljahr. Der Lehrermangel macht vielen Schulen zu schaffen, was sich negativ auf den Kernunterricht auswirken könnte. Hoffmann selbst hat seine Schulzeit als herausfordernd beschrieben und plant, 250 zusätzliche Lehrerstellen zu schaffen, um dem entgegenzuwirken.

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Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickeln wird. Die Abiturienten haben bewiesen, dass sie trotz aller Widrigkeiten bestehen können. Ob mit einer tollen Note oder einfach nur mit einem bestandenem Abitur – der Schritt in die Zukunft ist für viele dieser jungen Menschen nun einen Schritt näher gerückt. Und das ist doch schon mal ein Grund zum Feiern!

Weitere Informationen zu den Herausforderungen des Bildungssystems in Brandenburg finden Sie hier.