Am heutigen 2. Dezember 2025 hat die Polizei in der Region Oberspreewald-Lausitz angekündigt, mobile Radarkontrollen durchzuführen. Besonders in Calau werden Verkehrsteilnehmer gebeten, sich an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Diese Maßnahme erfolgt aufgrund der häufigen Verstöße gegen die Tempolimits, die als Hauptursache für viele Unfälle angesehen werden. Der Einsatz von Blitzerwarn-Apps ist allerdings verboten, da dies der Straßenverkehrsordnung widerspricht.

Wie news.de berichtet, wurde am 02.12.2025 um 07:26 Uhr eine mobile Radarfalle auf der Kemmener Dorfstraße in Kemmen (PLZ 03205) gesichtet. Hier beträgt die erlaubte Geschwindigkeit 40 km/h. Bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung um 07:46 Uhr war der genaue Standort des Blitzers noch nicht bestätigt.

Die Gefahren der Geschwindigkeitsüberschreitung

Geschwindigkeitsüberschreitungen zählen zu den häufigsten Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Laut bussgeldinfo.org überschreiten Autofahrer oftmals aus Zeitdruck, Unachtsamkeit oder Nachlässigkeit die Tempolimits. Geschwindigkeitsmessungen erfolgen hauptsächlich mit Radaranlagen, die eine zentrale Rolle in der Überwachung des Straßenverkehrs spielen.

Es gibt zwei Arten von Blitzern: stationäre und mobile. Stationäre Blitzer, die in Form von grünen oder grauen Kästen häufig gut sichtbar sind, und mobile Blitzer, die temporär in Fahrzeugen oder auf Stativen eingesetzt werden. In Deutschland gibt es mittlerweile über 4500 fest installierte Messanlagen, die nicht nur für Geschwindigkeits- sondern auch für Abstandsmessungen und Rotlichtverstöße genutzt werden.

Wie funktioniert eine Radarkontrolle?

Dank der Radartechnik, die seit 1956 zur Geschwindigkeitsmessung verwendet wird, können Verkehrssünder schnell erfasst werden. Diese Technik basiert auf dem Doppler-Effekt, bei dem die Frequenz von reflektierten elektromagnetischen Wellen zur Berechnung der Geschwindigkeit genutzt wird. Bei der Messung wird eine Toleranz abgezogen: So z. B. 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h und 3 Prozent bei höheren Geschwindigkeiten. Diese Toleranzabweichungen sind wichtig, um mögliche Messfehler zu berücksichtigen. Beispielsweise ergibt sich bei einer Messung von 73 km/h im 50 km/h-Bereich nach Abzug von 3 km/h eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h.

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Laut bussgeldkatalog.org ist es möglich, gegen Bußgeldbescheide Einspruch zu erheben, falls man der Meinung ist, dass die Messung fehlerhaft durchgeführt wurde. Dies ist besonders relevant bei mobilen Anlagen, bei denen es aufgrund von falscher Aufstellung oder Spurwechsel zu Messfehlern kommen kann.

Die Berichte und Kontrollen der Polizei in Calau unterstreichen die Bedeutung von Geschwindigkeitsüberwachung für die Verkehrssicherheit. Verkehrsteilnehmer sind gut beraten, ihre Fahrweise zu überprüfen und stets auf die geltenden Tempolimits zu achten, um Bußgelder und gefährliche Situationen zu vermeiden.