Am 11. September 2025 ist es wieder soweit: Der fünfte bundesweite Warntag steht vor der Tür. An diesem Tag werden die Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch speziell im Landkreis Oberspreewald-Lausitz getestet. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird um 11:00 Uhr die Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) auslösen, gefolgt von einer Entwarnung um 11:45 Uhr. Dies berichtet osl-online.

Landrat Siegurd Heinze hebt die Wichtigkeit solcher regelmäßigen Stresstests hervor, um die Effizienz des Warnsystems weiter zu verbessern. Im Landkreis OSL sind mittlerweile 135 von insgesamt 153 Sirenen mit moderner Technik ausgestattet worden, was eine rasche Alarmierung gewährleistet. Diese Umrüstung verlief seit März 2023 und ersetzt die alten Tellersirenen durch moderne elektronische Trichtersirenen, die künftig über Digitalfunk ausgelöst werden.

Ein umfassendes Warnsystem

Zu den Maßnahmen des Warntags gehört eine vielfältige Palette an Warnmitteln. Neben den Sirenen werden auch Lautsprecherwagen und digitale Anzeigetafeln zum Einsatz kommen, um Millionen von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland zu erreichen, wie auch presseportal.de berichtet. Die Warnmodulation wird nicht nur durch Sirenen, sondern auch über Radio- und Fernsehsender sowie Warn-Apps wie NINA oder KATWARN erfolgen.

Zusätzlich kommt das Cell-Broadcast-System zum Einsatz, das die Warnungen direkt auf die Mobiltelefone der Bürger sendet. Eine Besonderheit ist, dass es aktuell noch keine Entwarnungen über dieses System gibt, aber Mobilfunknetzbetreiber prüfen die Möglichkeiten für die Zukunft. Die Entwarnung wird, wie die Warnung, über die gleichen Kanäle verbreitet.

Beteiligung der Bevölkerung

Ein wichtiger Aspekt des Warntags ist die Einbindung der Bürger. BBK-Präsident Ralph Tiesler betont die Notwendigkeit, dass die Bevölkerung aktiv an der Auswertung des Warntags teilnimmt. Dazu wird eine Online-Umfrage gestartet, die am Warntag um 11:00 Uhr beginnt und bis zum 18. September 2025 zur Teilnahme einlädt. Die Ergebnisse dieser Umfrage fließen in die Weiterentwicklung des Warnsystems ein und helfen, die Effizienz weiter zu steigern.

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Die Veranstaltung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz stellt also nicht nur eine Erprobung der Systeme dar, sondern auch eine Gelegenheit zur Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Warnung und Eigenvorsorge. Vorab können interessierte Bürger sich auf der Webseite www.osl-online.de/katastrophenschutz über den Katastrophenschutz informieren und Materialien einsehen, die vom BBK bereitgestellt werden.

Der bundesweite Warntag wird somit auch im Jahr 2025 ein echter Praxistest für alle Warnsysteme sein. Halten Sie sich bereit, wenn die Sirenen am Donnerstag erklingen, und denken Sie daran: Es geht um unsere Sicherheit!