Ein Festakt der besonderen Art fand am Freitag im Kulturhaus Klettwitz statt. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz nahm Abschied von Siegurd Heinze, der über 16 Jahre als Landrat gedient hat. Rund 200 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft versammelten sich, um diesen emotionalen Moment zu würdigen. Unter den Anwesenden war auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der die Bedeutung von Heinzes 30-jährigem kommunalpolitischen Engagement lobte.

Die Veranstaltung dauerte etwa zweieinhalb Stunden und bot viele bewegende Augenblicke. In seinen Reden hoben die Festredner, darunter Martina Gregor-Ness, Vorsitzende des Kreistags, und Karina Dörk, Landrätin der Uckermark, die Verlässlichkeit und Führungsstärke von Heinze hervor. Woidke ließ es sich nicht nehmen, die Wurzeln des Landrats im Bergbau zu betonen und wie diese seine Amtsführung geprägt haben. Die Atmosphäre war geprägt von Dankbarkeit und persönlichem Rückblick.

Emotionale Abschiedsmomente

Die Redner schafften einen Raum für emotionale Beiträge und persönliche Erinnerungen. Helmut Wenzel, Bürgermeister von Lübbenau, sprach über die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden, während Dörk an Heinzes klare Positionen und seinen Mut zur Analyse erinnerte. Ein Überraschungsvideo mit Botschaften von Wegbegleitern sorgte für Gänsehaut und rührte viele Anwesende zu Tränen. Man konnte förmlich spüren, wie die Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse in der Luft schwebten.

Ein ganz besonderes Geschenk überreichte die Kreisverwaltung: Es handelte sich um Präsente, die die vier Elemente symbolisierten – eine kreative Geste, die den langen und bewegten Weg von Heinze als Landrat unterstrich. Und dann war da noch die offizielle Amtsübergabe, bei der Heinze seinem Nachfolger Alexander Erbert ein XXL-Dienstsiegel überreichte. Ein symbolischer Akt, der den Staffelstab für die Zukunft übergab.

Ein würdiger Abschied

In seiner Abschiedsrede bedankte sich Heinze nicht nur bei seinen Wegbegleitern, sondern auch bei seiner Ehefrau, die immer an seiner Seite gestanden hat. Mit einem persönlichen Rückblick auf seine „Tour de OSL“ und den vielen Herausforderungen, die er meistern durfte, schloss er seine Rede. Die musikalische Begleitung durch ein Bläserensemble aus Schipkau rundete den emotionalen Moment ab. Ein historisches Feuerwehrfahrzeug aus Meuro, das ihn nach Hause begleitete, war das Sahnehäubchen auf diesem bewegenden Abschied.

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Heinzes 16-jährige Amtszeit war geprägt von vielen Veränderungen und Herausforderungen, die die Region prägten. Sein Erbe wird in den kommenden Jahren sicherlich weiterwirken, während Alexander Erbert nun die Geschicke des Landkreises lenkt. Der Festakt war nicht nur ein Abschied, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft von Oberspreewald-Lausitz, das von der kommunalen Gemeinschaft und dem Engagement seiner Bürger lebt.