Gesundheitsministerin Britta Müller besucht ADAC Luftrettungsstation in Senftenberg
In Senftenberg, im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, gibt es Grund zur Vorfreude. Am Montag, dem 18. August 2025, wird die Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg, Britta Müller, die größte Luftrettungsstation der ADAC Luftrettung besuchen. Ein Besuch, der nicht nur die Bedeutung dieser Station unterstreicht, sondern auch die Herausforderungen, mit denen die Luftrettung konfrontiert ist, ins Rampenlicht rückt. Laut ADAC wird der Termin von 11.30 bis 12.30 Uhr stattfinden.
Die Luftrettungsstation in Senftenberg ist ein wahres Schmuckstück unter den 38 ADAC Luftrettungsstationen in Deutschland. Mit zwei Hubschraubern – darunter der „Christoph 33“, der seit Dezember 1991 im Einsatz ist, und dem 24/7 einsatzbereiten Intensivtransporthubschrauber „Christoph Brandenburg“ – ist diese Station gut aufgestellt. Rund 2.300 Einsätze pro Jahr stehen auf der beeindruckenden Bilanz der Einrichtung, die von etwa 60 Mitarbeitenden betrieben wird. Ein Besuch, bei dem neben einem Rundgang auch die Möglichkeit für Interviews mit der Crew gegeben ist, wird die vielseitigen Aufgaben und den Alltag der Luftrettungshelfer erlebbar machen.
Ein Blick hinter die Kulissen
Ein zentraler Aspekt des Besuchs ist die Information über die aktuelle Lage im Bereich der notfallmedizinischen Versorgung aus der Luft. Denn die Luftrettungsdienste sind nicht nur schnell und wendig, sie sind auch unabhängig vom Straßennetz und weitläufig vernetzt mit anderen Kliniken im Bereich der Intensivmedizin. Diese Informationen sind besonders wertvoll, da die Luftrettung oft für den schnellen Transfer von Intensivpatienten zwischen verschiedenen Krankenhäusern zuständig ist, wie rth.info berichtet.
Die Luftrettung ergänzt den Bodenrettungsdienst, ersetzt ihn jedoch nicht. Experts betonen, dass bei Notfalleinsätzen komplexe medizinische Technik zum Einsatz kommt – von Anästhesie über Chirurgie bis hin zur Inneren Medizin und Pädiatrie. Hier ist Teamarbeit gefragt: Notärzte arbeiten eng mit einem altamente qualifizierten Flugteam zusammen, das umfassende Anforderungen an Flugstunden und Erfahrung erfüllen muss. Ergänzt wird das Spektrum durch den europäischen Hubschrauberhersteller Airbus Helicopters, dessen Modelle oft in der Luftrettung eingesetzt werden.
Einladung zum Mitfeiern
Ein abschließender Hinweis: Medientermine sind nicht nur für Profis, sondern auch für Interessierte! Um rechtzeitig beim Event dabei zu sein, sollten sich interessierte Journalist:innen bis Freitag, den 15. August 2025, 12 Uhr unter der E-Mail-Adresse medien@adac.de anmelden. Der Kontakt mit den Entscheidungsträgern vor Ort, wie Benjamin Heese und Dagmar Pyle, die im Partnermanagement der ADAC Luftrettung tätig sind, wird sicher spannende Einblicke in den Ablauf und die Herausforderungen der Luftrettung bieten.
