Heute ist der 8.06.2026 und die Straßen in Lübbenau/Spreewald könnten ganz schön aufgemischt werden. Denn die Polizei hat in dieser Region ihre Augen offen und blitzt fleißig. Wer heute früh, genauer gesagt um 06:02 Uhr, in der 80 km/h-Zone am Standort A15 (Postleitzahl 03222 in Klein Beuchow) unterwegs war, könnte eine böse Überraschung erlebt haben. Da wird nicht lang gefackelt, wenn die Geschwindigkeit überschritten wird!
Die Polizei überwacht den Verkehr in der Region Oberspreewald-Lausitz kontinuierlich. Das bedeutet, dass nicht nur heute geblitzt wird – temporäre Geschwindigkeitsmessungen sind im gesamten Standortumfeld zu erwarten. Wenn Sie also dachten, Sie könnten einfach mal etwas schneller fahren, sollten Sie vielleicht noch einmal überdenken, ob das eine so gute Idee ist. Aber wer kann’s schon wissen, wenn der Weg so verlockend ist und die Straße sich wie ein riesiger Teppich vor einem ausbreitet?
Die Methoden der Geschwindigkeitsmessung
Ein bisschen Hintergrundwissen gefällig? Die Polizei nutzt eine ganze Bandbreite an Methoden zur Geschwindigkeitsmessung. Unter anderem kommen mobile Geräte und stationäre Anlagen zum Einsatz. Dabei wird beispielsweise Radar eingesetzt, das die Geschwindigkeit durch reflektierte elektromagnetische Wellen misst. So etwas wie der Multanova 6F oder Traffipax Speedophot sind keine Seltenheit. Auch Laser kommen zum Zug, etwa der Riegl FG 21-P oder Leivtec XV3. Wer hätte gedacht, dass ein bisschen Technik so viel Einfluss auf unseren Fahrstil haben kann?
Die Induktionsschleifen oder Piezosensoren – das klingt fast wie aus einem Science-Fiction-Film – messen die Zeit, die ein Fahrzeug benötigt, um eine bestimmte Strecke zurückzulegen. Und das sind nur einige der Methoden! Sogar ein Videonachfahrsystem ist im Einsatz, wo Beamte einem Fahrzeug folgen und die Geschwindigkeit mit einem im Auto verbauten Gerät messen. Das klingt nach einem richtig spannenden Job, oder?
Toleranzen und Richtlinien
Natürlich gibt es auch Richtlinien für die Geschwindigkeitsmessungen, schließlich soll alles fair und rechtens zugehen. Messgeräte müssen korrekt aufgestellt und in Betrieb genommen werden, der Abstand zwischen Temposchild und Messgerät muss eingehalten werden – das sind so Dinge, die man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man das Gaspedal durchdrückt. Und wenn man denkt, man könnte mit einer kleinen Geschwindigkeitsüberschreitung durchkommen, sollte man wissen, dass es Toleranzabzüge gibt: Bis 100 km/h werden 3 km/h abgezogen, ab 100 km/h sogar 3 Prozent. Aber das ist natürlich nicht das grüne Licht für rasante Fahrten!
Die Geschwindigkeitsmessung aus einem fahrenden Auto ist ebenfalls erlaubt, aber nur, wenn das Messgerät im Fahrzeug verbaut und geeicht ist. Das wird in der Regel nur bei hohen Überschreitungen angewendet. Also, während das Adrenalin vielleicht einen Hauch von Freiheit verspricht, sollte man auch die Augen für die Realität offenhalten. Denn die Polizei hat ihr Handwerk drauf und wird nicht zögern, wenn die Geschwindigkeit über das zulässige Maß hinausgeht. Immer schön im Limit bleiben, dann bleibt auch der Führerschein unbeschadet!