Heute ist der 19.05.2026 und ich kann euch sagen, in Lübbenau/Spreewald ist was los! Wenn ihr auf der A13 unterwegs seid, genauer gesagt in Kittlitz, dann solltet ihr jetzt besser aufpassen. Denn hier sind mobile Radarkontrollen im Einsatz – und das schon seit 06:09 Uhr. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 80 km/h. Also, wer zu schnell unterwegs ist, hat gute Chancen, erwischt zu werden. Das Blitzer-Standort wurde bisher nicht bestätigt, aber das heißt nicht, dass die Aufmerksamen unter euch nicht auf der Hut sein sollten!
Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören zu den häufigsten Verkehrsverstößen in Deutschland. Und ganz ehrlich, das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Laut Statistiken sind sie die Hauptursache für viele Unfälle. Daher ist es wirklich wichtig, die Höchstgeschwindigkeit einzuhalten und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Es könnte ja sein, dass der nächste Radarkontrollposten direkt hinter der nächsten Kurve auf euch wartet.
Die Technik hinter den Radarfallen
Wusstet ihr, dass die erste Radarkontrolle in Deutschland 1957 eingeführt wurde? Seitdem hat sich viel getan. Mittlerweile gibt es etwa 4.400 fest installierte Radarmessgeräte – und das in ganz Deutschland! Die mobilen Radarfallen, die oft weniger sichtbar sind, funktionieren mittels des Doppler-Effekts. Dabei werden Radarwellen ausgesendet und vom Fahrzeug zurückreflektiert. Die Geschwindigkeit wird dann anhand der Veränderung des Abstands zwischen Sender und Empfänger ermittelt. Ganz schön clever, oder?
Wenn ihr zu schnell fahrt und die Blitzer eure Geschwindigkeit erfassen, wird nicht nur ein Foto von eurem Fahrzeug gemacht. Manchmal werden auch Videoaufzeichnungen erstellt. In Deutschland gilt die Fahrerhaftung – das bedeutet, dass der Fahrer zur Verantwortung gezogen wird. Im Gegensatz dazu wird in Österreich das Fahrzeug von hinten erfasst, was die Fahrer anonym hält. Aber hierzulande müsst ihr damit rechnen, dass euch das Blitzen auf frischer Tat ertappt!
Ziel der Radarkontrollen
Der Hauptgrund für all diese Kontrollen ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Und das ist auch dringend nötig. Viele Verkehrsteilnehmer denken oft nicht an die Folgen von zu schnellem Fahren. Die Technik hat sich zwar weiterentwickelt – es gibt sogar moderne Systeme wie Section Control, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über längere Strecken messen – doch der Mensch bleibt das schwächste Glied in der Kette. Datenschutzprobleme gibt es auch immer wieder, besonders bei neuen Technologien. Aber das ist ein anderes Thema.
Die Anschaffungskosten für Radarfallen können im sechsstelligen Bereich liegen, aber die Einnahmen fließen in die Infrastruktur und die Verkehrsüberwachung. Das Ziel ist klar: Mehr Sicherheit auf den Straßen, weniger Unfälle. Also, denkt daran, wenn ihr das nächste Mal auf der A13 in Kittlitz unterwegs seid: Die mobile Radarkontrolle wartet vielleicht schon auf euch!