In der Lausitz hat sich 2025 als Jahr der Rekorde etabliert. Am 24. November fand die fünfte werkstattübergreifende Sitzung der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) in Cottbus statt, bei der rund 70 Vertreter aus Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenkamen. Der Strukturwandel, der 2020 mit dem Inkrafttreten des Strukturstärkungsgesetzes seinen Anfang nahm, zeigt sich jetzt deutlich in der Region und verheißt Veränderungen, die selbst internationale Delegationen anziehen, wie Dr. Klaus Freytag, Lausitzbeauftragter, betont.

2025 darf sich als das leistungsfähigste Jahr in der Geschichte der Lausitz feiern lassen, laut osl-online.de sind sieben Projekte eröffnet, neun Spatenstiche und 19 neue Zuwendungsbescheide verzeichnet worden. Heiko Jahn, der Geschäftsführer der WRL, hebt die Sichtbarkeit der Ergebnisse hervor, die vielen Bürger:innen nun auch direkt zugute kommen. Zu den sichtbaren Veränderungen gehören unter anderem neue Straßenbahnen in Cottbus, die Eröffnung des Verkehrslandeplatzes Cottbus/Neuhausen, und die Rückkehr des Brandenburgischen Textilmuseums in Forst nach umfangreichen Renovierungsarbeiten.

Spannende Entwicklungen und Projekte

In Senftenberg entstanden neue Themenspielplätze, und der Erweiterungsbau des OSZ Elbe-Elster in Südbrandenburg hat seine Türen geöffnet. Insgesamt sind 86 Projekte aus der Region qualifiziert, wobei die WRL durch fünf Themenwerkstätten die regionale Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten fördert. Der bottom-up-Prozess, der hier vorherrscht, sorgt dafür, dass die Projekte passgenauer und schneller umgesetzt werden können.

Doch welche finanziellen Mittel stehen eigentlich zur Verfügung? Bis zum Jahr 2038 sind insgesamt 10,32 Milliarden Euro für das Brandenburger Revier earmarked. Davon entfallen 3,6 Milliarden Euro auf das Land Brandenburg, wie die Webseite zum Strukturwandel in der Lausitz lausitz-strukturwandel.de berichtet. ulrich Scheppan, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank des Landes Brandenburg, kann auf 850 Millionen Euro bewilligte Fördergelder für 47 Projekte blicken.

Ein Blick in die Zukunft

Der Kurzfilm „Die Lausitz. Krasse Gegend.“, als Teil einer Imagekampagne ins Leben gerufen, stellt die positiven Entwicklungen der Region vor und soll Mut machen sowie die Menschen in der Lausitz verbinden. Auch in der regionalen Berichterstattung, beispielsweise im Programm von Radio Cottbus, wird über die Fortschritte informiert, die die Region in den letzten Jahren gemacht hat. radiocottbus.de hebt hervor, dass Kita-Neubauten, Coworking-Spaces und das Gesundheitslandhaus Schwarze Pumpe zukünftige Projekte sind, die auf den Weg gebracht werden sollen.

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Der Strukturwandel wird jedoch auch kritisch betrachtet: In manchen Kommunen stehen die Verantwortlichen vor der Herausforderung, entsprechende Fördermittel zu beantragen, während größere Städte wie Cottbus einen klaren Vorteil haben. Es gibt also noch einiges an Arbeit, um die positivos Entwicklungen in der gesamten Lausitz gleichmäßig voranzutreiben. Die kommende Zeit könnte hier wegweisend sein, um die Region nachhaltig zu transformieren und langfristig den Weg für zukünftige Generationen zu ebnen.