Ein schockierender Vorfall hat die Gemeinde Schwarzheide erschüttert. Unbekannte haben eine Bronzetafel von der Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust gestohlen. Der Diebstahl wurde der Polizei am Donnerstag in der Schipkauer Straße gemeldet. Die Gedenkstätte, die insgesamt drei Bronzetafeln umfasst, ist ein wichtiger Ort des Gedenkens und der Erinnerung. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf etwa 1.200 Euro, und die Polizei hat bereits Hebelspuren an einer zweiten Bronzetafel entdeckt. Das lässt auf eine systematische Vorgehensweise schließen. Noch gibt es keine Informationen über den Tatzeitraum oder die Täter, aber die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Diebstahl trifft nicht nur die Gedenkstätte selbst, sondern auch die Menschen, die hier ihre Trauer und Erinnerung an die Opfer des Holocaust pflegen. Solche Taten sind nicht nur ein finanzieller Verlust, sondern sie verletzen auch die Würde derjenigen, die hier gedenken möchten. Man fragt sich, wie weit die Unbekannten bereit sind zu gehen, um solch einen Ort zu entweihen.

Die Polizeimeldungen des Tages

Der Donnerstag war nicht nur durch diesen Vorfall geprägt. Um die Mittagszeit kam es auf der Landesstraße 60 zwischen Hörlitz und Schipkau zu einem Auffahrunfall zwischen einem Mazda und einem VW – glücklicherweise ohne Verletzte. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Doch auch in Schwarzheide selbst blieb es nicht ruhig. Ein weiterer Unfall zwischen einem Ford und einem Tesla, bedingt durch einen Vorfahrtsfehler, führte ebenfalls zu einem ähnlichen Sachschaden. Und wie das Leben so spielt, waren auch hier keine Verletzten zu beklagen.

Am Nachmittag jedoch wurde es dramatischer: Ein 51-jähriger Radfahrer und eine 8-jährige Radlerin kollidierten in der Hörlitzer Straße. Beide wurden verletzt, was die Frage aufwirft, wie oft es nötig ist, auf die Verkehrsregeln zu achten – Fahren entgegen der Fahrtrichtung ist einfach nicht das Gelbe vom Ei. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Auch in der Nacht ging es turbulent weiter, als ein KIA-Fahrer in Großräschen mit 1,39 Promille kontrolliert wurde. Die Nacht endete für ihn gewiss nicht gut, denn sein Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutprobe entnommen.

Ein Blick auf die weiteren Vorfälle

Und das war noch nicht alles! Am Freitagmorgen wurde ein VW-Fahrer in Lübbenau mit über 3 Promille erwischt – das ist schon eine Hausnummer. Auch er musste mit einer Blutprobe und einem Strafverfahren rechnen. In Schipkau wurde ein E-Bike-Fahrer kontrolliert, der mit 1,8 Promille und einem manipulierten E-Bike ohne Versicherungsschutz unterwegs war. Das beschlagnahmte Fahrrad wird ihm wohl auch nicht viel Freude bereiten.

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In Senftenberg wurde ein 19-jähriger Mann von zwei Unbekannten verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Ermittlungen laufen hier ebenfalls. Und last but not least wurde am Freitag in Großräschen der Diebstahl eines Bootsmotors gemeldet – ein Schaden von etwa 1.000 Euro, der für den betroffenen Angler wohl ärgerlich ist. Die Ermittlungen dazu laufen noch und man fragt sich, wie viele solcher Vorfälle noch an die Öffentlichkeit gelangen werden.

Es ist ein Tag wie jeder andere, aber doch irgendwie besonders. Die Straßen sind voll von Geschichten – Geschichten von Unfällen, von Vergehen und von Menschen, die sich in dunklen Stunden nicht unterkriegen lassen. Ein Blick auf die Geschehnisse zeigt uns, dass die Gemeinschaft stark bleibt, trotz der Herausforderungen, die sie zu bewältigen hat. Auch wenn das Leben manchmal verrückt spielt, gibt es immer wieder Lichtblicke und Erinnerungen, die uns auf den Boden der Tatsachen zurückholen.