Jubiläum im Mondschein: 80 Jahre Senftenberger Theater feiern mit Uraufführungen und FestSpiel
In Senftenberg tut sich was! Am 21. Oktober 2026, einem ganz besonderen Tag, wird die neue Bühne Senftenberg den Vorverkauf für das FestSpiel „Jubiläum“ eröffnen. Und das ist nicht einfach ein x-beliebiger Tag – es ist der 80. Geburtstag des Theaters! Ein Grund zum Feiern, oder? Das Jubiläum wird mit zwei spannenden Uraufführungen begangen, die an acht Abenden im Oktober präsentiert werden: „Im Mondschein“ von Florian Hein und „Für mich bitte Wasser“ von Oliver Bukowski. Diese beiden Stücke sind nicht nur inhaltlich miteinander verknüpft, sondern werden auch gleichzeitig für alle Zuschauer aufgeführt. So viel geballte Theaterkunst auf einmal ist einfach ein Erlebnis!
Begleitend zum FestSpiel gibt es eine multimediale, interaktive Ausstellung, die in den Foyers, im Studio und auf der größten Probebühne zu sehen sein wird. Das Senftenberger Theater, das 1946 gegründet wurde, hat sich über die Jahre zu einem richtigen Kulturzentrum entwickelt, mit über 100 Mitarbeitenden und vier verschiedenen Spielstätten, die für jeden Geschmack etwas bieten. Die Spielzeit wird am 19. September mit der Premiere von „Krabat“ nach Otfried Preußler eröffnet. Das Stück wird als große Erzählung mit Live-Musik, Gesang, Videos und Collagen inszeniert. Da wird einem ja schon beim Lesen ganz schwindelig vor Aufregung!
Ein Fest für die Sinne
Das FestSpiel „Jubiläum“ ist tatsächlich eine Einladung zu besonderen Abenden – es wird nicht nur Theater gespielt, sondern auch gefeiert! An jedem Abend gibt es Live-Musik oder einen DJ, und täglich wird eine Geburtstagstorte angeschnitten. Wie schön ist das bitte? Die Uraufführungen, „Für mich bitte Wasser“ und „Im Mondschein“, thematisieren gesellschaftspolitische Fragen und bieten eine poetische Umrahmung der Theatergeschichte. Oliver Bukowski, der Autor von „Für mich bitte Wasser“, stammt sogar aus der Lausitz, und bringt damit einen ganz besonderen Bezug zur Region mit. Florian Hein führt uns mit seiner Hauptfigur Quincy auf eine Zeitreise, die das Publikum in ihren Bann ziehen wird.
Das Konzept des FestSpiels setzt auf zeitgenössisches Theater an außergewöhnlichen Orten. In der Vergangenheit fand das FestSpiel an verschiedenen Spielorten wie Brieske, Großkoschen und dem neuen Werkstattgebäude statt – dieses Mal wird die Hauptbühne des Senftenberger Theaters zur Kulisse für das große Ereignis. Hier wird die Geschichte des Theaters lebendig, das 1946 in der Turnhalle der Walther-Rathenau-Schule mit „Das Land des Lächelns“ eröffnet wurde. Man kann sich richtig vorstellen, wie die ersten Zuschauer damals gebannt auf die Bühne schauten!
Ein Blick in die Zukunft des Theaters
Und während wir uns auf das FestSpiel freuen, gibt es auch andere spannende Ereignisse in der Theaterwelt. So wird am 22. November 2025 der Max-Herrmann-Dissertationspreis im Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft der FU Berlin verliehen. Dieser Preis erinnert an Max Herrmann, den Gründer des Berliner Instituts für Theaterwissenschaft. Es ist bemerkenswert, wie solche Auszeichnungen die Relevanz der Theaterkunst unterstreichen und auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Theatergeschichte fördern. Die Preisverleihung wird von einer Laudatio und der Übergabe an Dr. Maria Koch-Lüdke begleitet, die mit ihrer Dissertation über Vsevolod E. Meyerhold einen bedeutenden Beitrag zur Theaterforschung geleistet hat.
So, liebe Theaterfreunde, markiert euch den 21. Oktober in den Kalendern! Die Vorfreude auf das FestSpiel „Jubiläum“ und die damit verbundenen Feierlichkeiten ist jetzt schon riesig. Die Tickets sind begrenzt, also zögert nicht zu lange – die Plätze werden sicher schnell weg sein. Es wird ein unvergessliches Ereignis, das die Geschichte des Senftenberger Theaters auf eine neue, aufregende Art und Weise lebendig werden lässt. Auf die nächsten 80 Jahre Theatergeschichte!
