In Schipkau, einem charmanten Ort in der Lausitz, wurde ein neuer Schnellladepark eröffnet, der die Elektromobilität vorantreibt. Der Ladepark von EnBW an der A13, genauer gesagt in der Senftenberger Straße 29, bietet nun mit seinen zwölf Schnellladepunkten eine beeindruckende Leistung von bis zu 400 kW. In nur 15 Minuten können Fahrer von geeigneten Elektrofahrzeugen bis zu 400 km Reichweite nachladen – ein echter Turbo für jeden Roadtrip!
Der Ladepark ist nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sondern setzt auch auf Nachhaltigkeit: Der Betrieb erfolgt zu 100 % mit Ökostrom, unterstützt durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Für die Reisenden in der Region gibt es zudem Gastronomieangebote am angrenzenden Autohof Klettwitz und in umliegenden Restaurants, die eine willkommene Pause während des Ladevorgangs ermöglichen.
Erweiterte Ladeinfrastruktur für die Region
Die Ladeinfrastruktur hat sich in der Region deutlich verdichtet. Neben dem neuen Schnellladepark in Schipkau gibt es in der näheren Umgebung mehrere weitere EnBW-Standorte: An der Abfahrt Thiendorf stehen 16 Hochleistungs-Ladepunkte zur Verfügung, während in Schwarzheide 12 Tesla-Supercharger markenübergreifend zugänglich sind. Auch Cottbus hat mit 8 Superchargern am TKC-Einkaufszentrum und HPC-Säulen am Seegraben nachgelegt.
Der Autohof Klettwitz selbst wird nicht nur um eine neue Schnellladestation für Elektrofahrzeuge erweitert, die in Kürze in Betrieb genommen wird, sondern auch um eine neue Trafostation zur Stromversorgung und ein Solardach. Diese Investition wurde durch eine neue elektrische Ringversorgung ermöglicht, die die Energieversorgung vor Ort verbessert. Bürgermeister Klaus Prietzel hebt die Bedeutung dieser Investitionen für die wirtschaftliche Zukunft des Autohofs hervor.
Schritt in eine grüne Zukunft
Die Gemeinde Schipkau hat aktiv am Ausbau des Ladeparks mitgewirkt und einen Bebauungsplan erarbeitet, um die rechtlichen Rahmenbedingungen abzusichern. Zukünftige Pläne beinhalten zudem den Ausbau einer Ladeinfrastruktur für Lastkraftwagen, wofür der Bau eines zusätzlichen Umspannwerks nötig ist. Die Umrüstung des Betriebshofs in Lübbenau bis 2027 wird zudem den Fokus auf Elektrobus-Flotten legen, was einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität bedeutet.
Das Deutschlandnetz, initiiert vom Bundesministerium für Verkehr, wird in den kommenden Jahren weiter zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur in Deutschland beitragen. Mit über 1.000 neuen Standorten und 9.000 Ladepunkten für ultraschnelles HPC-Laden soll die bestehende Infrastruktur verstärkt werden. Ziel ist es, die letzten weißen Flecken auf der Lade-Landkarte zu schließen und damit die Elektromobilität für alle zugänglicher zu machen.
Insgesamt zeigt sich in der Lausitz, dass die Region bereit ist für die Herausforderungen der Zukunft und aktiv an einer nachhaltigen Mobilität arbeitet – und das nicht nur für Pkw, sondern auch für Lkw und Busse. Ein guter Schritt in die grüne Zukunft!