Heute ist der 5.05.2026 und in Senftenberg wird bereits die Vorfreude auf ein ganz besonderes Ereignis spürbar. Ab Ende Juni 2026 können Wassersportler endlich 50 Kilometer durch das Lausitzer Seenland gleiten – ein Paradies für Erholungssuchende und Abenteuerliebhaber gleichermassen. Fünf geflutete Tagebau-Seen, nämlich der Senftenberger, Geierswalder, Partwitzer, Sedlitzer und Großräschener See, werden durch neue Kanäle miteinander verbunden. Es ist, als würde man einen geheimen Schatz heben, der schon lange verborgen lag.
Stellt euch vor, eine zusammenhängende Wasserfläche von etwa 5.300 Hektar entsteht – das ist fast die Hälfte der Größe der Müritz, die mit rund 11.300 Hektar den größten Binnensee Deutschlands darstellt. Von den 23 Seen, die aus ehemaligen Tagebauen hervorgegangen sind, war bis jetzt nur der Koschener Kanal und der Barbara-Kanal befahrbar. Doch jetzt, wo die Arbeiten an den neuen Kanälen fortschreiten, wächst die Aufregung. Die Durchfahrt von einem Ende zum anderen dauert zwar bis zu 2,5 Stunden, aber hey, das ist ein kleiner Preis für die Freiheit auf dem Wasser!
Ein Fest der Sinne
Am 29. Juni 2026 wird das Lausitzer Seenland in einem bunten Festakt eröffnet. Menschen werden sich an den Ufern versammeln, mit blauen Badekappen geschmückt, und sich ins kühle Nass stürzen. Das Highlight des Tages? Die 5-Seen-Challenge! Hier wird ermittelt, welcher See die meisten Menschen gleichzeitig ins Wasser bringt – ein Wettkampf, der nicht nur sportlich ist, sondern auch jede Menge Spaß verspricht. Es wird ein Fest der Sinne, mit fröhlichem Gelächter, Spritzwasser und der Aufregung, die in der Luft liegt.
Zu diesem besonderen Anlass werden auch rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Tourismus erwartet, darunter die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen. Man kann sich schon vorstellen, wie die Stimmung kochen wird! Ein Festakt am Sedlitzer See ist geplant, das wird ein echtes Highlight. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Vorfreude ist greifbar.
Ein neuer Lebensraum
Die Umgestaltung der ehemaligen Tagebaue zu einem Naherholungsgebiet ist nicht nur ein Gewinn für den Wassersport, sondern auch für die Natur. In den 1980er Jahren wurde hier fast 190 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr abgebaut. Ein eindrucksvolles Zeugnis der industriellen Vergangenheit, die nun in eine blühende Zukunft umschlägt. Die gefluteten Tagebaue wurden sorgfältig saniert, um ein neues, lebendiges Ökosystem zu schaffen, das nicht nur den Menschen, sondern auch der Tierwelt zugutekommt.
Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Landschaft verändert hat. Wo einst schwere Maschinen die Erde bearbeiteten, erstrecken sich heute glitzernde Wasserflächen, die zum Verweilen einladen. Kanufahren, Segeln oder einfach nur am Ufer entspannen – die Möglichkeiten sind schier endlos. Und das alles nur unweit von großen Städten wie Berlin und Dresden entfernt!
Das Lausitzer Seenland ist mehr als nur ein neues Freizeitangebot. Es ist ein Ort der Begegnung, der Erholung und der Naturverbundenheit. Wenn die Wasserflächen ab Ende Juni 2026 zugänglich sind, wird es für viele Menschen ein echtes Abenteuer sein, und wir können uns glücklich schätzen, Teil dieses Wandels zu sein.